mein… mein‘ ich was? mit mein dein‘ ich nicht. (das kommt bei mir nicht vor (reminiszenz zu… (ich hab’s: mir und mich verwechsl‘ ich nicht (durchaus austauschbar mit mein und dein))). mein kopf [*] gehört mir nicht, ich habe ihn. (denn sagt‘ ich möglicherweise auch noch emphatisch mein, müßt‘ implizit ich ja stolz auf ihn sein). wie las ich heute: „mein haus, mein pferd, mein auto“ als incipit für ich weiß nicht was. mit mein sich über das definieren, was man besitzt. mit mein den körper ausweiten („mit von (besitzer)stolz geschwellter brust“) und zum status erheben (den mein-losen wird dann das so-tun-als-ob anerzogen: brust raus, bauch rein [**]). zum (feudal)herrn werden. grausiges „mio“ im „Signore degli anelli“.

[*] Wie der eigene Kopf, bis zu den Schultern, aus dem Blick auf sich völlig ausfällt, als Loch in dieser Selbstanschauung… BLOCH, Tübinger Einleitung in die Philosophie
[**] Stehen Sie still, Sie! / Rührt Euch / Kopf hoch / Finger lang / Langfinger / Brust raus / Linkes Ohr tiefer / Kinn an de Binde / Augen rechts / Beine raus / Kopf ab … Otto NEBEL, Zuginsfeld

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die erde ist doch eine scheibe, hinausgeschleudert ins all von mächtiger hand. woher sonst der viele wind?

Nachtrag:
Er: pfeife!
Ich: ich pfeife?
Er: du sollst pfeifen!

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to-do-listen: wieviel ich davon heute schon entdeckt habe in diesen weblogs, und alle von frauen! unten in der küche liegt eine weitere to-do-liste: die zeit wird langsam knapp bis zur rückkehr meiner frau. die hat mir das dings nämlich hinterlassen.

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Priapos: bitte einen magenbitte! äh, magenbitter!
Ich: eicheln?
Priapos: jau, hat doch heute morgen geregnet!
Ich: die 10 minuten!
Priapos: immerhin, die baumnymphen konnten endlich mal duschen!
Lar (beiseite): der hatte wohl einen regenschirm bei sich! riecht immer noch nach bock, oder schon wieder!
Ich holte, was ich gerade da hatte: einen von der ganz bitteren sorte und überaus hochprozentig: Centerbe.
Priapos: willst du mich vergiften?
Seine vibrationen übertrugen sich vom nacken in die zitternden arme, so daß Er, der scheinbar abwesend herüberschaute, hinzueilte und ihm kumpelartig auf die schultern klopfte: „Wird schon wieder.“
Priapos: das müssen wohl eicheln vom letzten jahr gewesen sein: mir ist speiübel!
Ich: mehr als wahrscheinlich.
Er: schon mal eichenlaub geraucht?
Priapos sah ihn entsetzt an und flüchtete zur hintersten eiche, nicht etwa, um dieser einladung zu folgen, sondern es war, als würden die hamadryaden irgendetwas säuseln, was nur er verstand.
Plötzlich stand ich allein mit dem Centerbe, der Lar wahrscheinlich irgendwo im kühlschrank, bei Ihm kann’s man eh nie wissen, wohin Ihn seine Lüste ziehen. was tun? ich kniff die augen zusammen und…
rhythmisch zirpender chor der nacht…
von ferne klang’s wie „Fauste!“ und „Du einzige Phiole“…
(aber ostern ist längst vorbei bzw. bis ostern ist noch lange hin: je nachdem)

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Aga magéra difúra natun gua mesciún
Sánit guggérnis soe-wáli trussán garigúr
Gùnga bandúra kuttávol jeris-ni gillára.
Lávi girréscen suttérer lunabinitúr
Guesc ittanóben katir ma ernáuba gadún
Vára jesckilla sittáranar gund misagúr,
Táher chibill garanóbeven lixta mahára
Gaj musasciár guen divrés kóes jenabinitúr
Sòe guadrapútmijen lòeb sierrakár masasciúsc
Sámm-jab dovár-jab miguélcia gassúta mihúsc
Sciú munu lússutjunáscru gurúlka varúsc
.

Aus der Erzählung „Dialogo dei massimi sistemi“ (1937) von Tommaso Landolfi; der Protagonist Herr Y improvisiert daselbst eine Übersetzung:

Auch weinte vor Glück das müde Gesicht,
Während die Frau mir aus ihrem Leben erzählte
Und mich ihrer brüderlichen Zuneigung versicherte.
Und die Pinien und die Lärchen der reizend gekrümmten Allee
Vor dem Hintergrund des rosenwarmen Sonnenuntergangs
Und eines die Nationalflagge schwingenden Häuschens
Schienen das durchfurchte Antlitz einer Frau, die nicht merkte,
Eine blanke Nase zu haben. Und jenes Zucken,
Für mich noch lange Zeit spöttisch und beißend,
Spürt‘ ich hüpfen und sich winden wie einen hanswurstigen Fisch
Tief unten in der Finsternis meiner Seele.

(Deutsch von Helmut Schulze)

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Wie öde rings der Erde dunkle Flächen!
Wie wolkumflort der Sterne kalte Macht!
Und Du, der einsam dort durch Wolken lacht,
Mond, darfst Du Dich zum Spott ob uns erfrechen?
Dich kalten Siedler freut die Einsamkeit.
Uns MenschenHerzen werkt sie glüh’ndes Leid.
Du lächelst, sei auch jeder Stern versunken.
Dir sind Gestirne deutungsleere Funken,
Uns ist verwandter Seelen Angesicht
Der einzig ew’gen Sonne SpiegelLicht
.

FOUQUÉ, Der Parcival

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Er (zum Lar): da sitzt er nun schon eine halbe stunden und weiß immer noch nicht, ober er den geruch der nassen erde nach dem regenschauer einatmen oder inspirieren oder sich von ihm inspirieren lassen will oder soll oder was weiß denn ich!
Lar (zu Ihm): mal sehen: „nach dem regenschauer : den geruch von erde : einatmen“, dann irgendwas mit störendem radio, vergessen weiterzulesen, dann kommt inspirieren. na, usw. hm, sollte wohl was tiefschürfendes werden!
Er (zum Lar): pathetisch! dann soll er sich lieber eine grube graben und sich hineinlegen oder hineinfallen: da wird ihm erst richtig schwindlig vor lauter erdausdünstungen. das gibt bestimmt stoff für schwindelerregende satztürme.
Lar (zu Ihm): je höher desto wind!
Er (zum Lar): lassen wir ihn, er wird bestimmt bald alles stehen und liegen lassen. ich habe gesehen, daß er nur noch eine zigarette hat!
Lar (reibt sich die hände).

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als ich zum halbmond aufschaute
da sah ich fünf krähen fliegen
von osten nach westen, da graute
dem tag – als wollt‘ er mich trügen –
ein knäuel von wolken und taute
dämmernd dahin. jetzt aber lügen
sterne mir vor eine ach so vertraute
welt aus lichtern so fein, und fügen
zusammen, was einst nur erbaute
das in sanfter wiege schaukelnde liegen.

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soll ich?

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gelesen beim recherchieren im internet:

Snj-tA-Frucht 1/4
gngnt-Pflanze 1/4
sam-Pflanze 1/4
süßes Bier zu 15
zu einer einheitlichen Masse machen,
kochen, durchpressen und trinken an einem Tage. (Dann) veranlassen, daß der Mann alle Anhäufungen ausscheidet, die in seinem Buch sind. (pEbers 24)

gemeint war statt „buch“ der „bauch“ und so steht es auch da:
http://www.hieroglyphen.net/andere/Ebers/ebers.htm

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