Monatsarchive: Januar 2006

in den lehm

für Markus Hediger in den lehm mit ur-händen das ur-sein kneten und werden wie ein ur-gott am rande des waldes der den ur-fluß säumt ur-sprung und kind-sein im sagen „dies ist“ … Der einzige himmel der dich erwartet ist der … Weiterlesen

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zwiesprach 8

Er: o blauer himmelsschmelz, umstrahlst den tag in deinem lichten wölben. Ich: du darfst hier sowieso nicht dichten. Er: wieso ich. du legst mir doch den schmonz in den mund, außerdem hast mein anfängliches „umleuchtest“ eigenmächtig korrigiert. Ich: erst bin … Weiterlesen

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pardon : ich experimentiere am layout…

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[Wo das Meer stillsteht 4,18]

Museum einsamkeit ist nicht das letzte bollwerk – sie ist nichts der reine tod gleicht den im saal arrangierten blumen farbenprächtig – durchschnittene kehlen die vom märz ausgesandte zarte süße auf das blut sollte man nicht achten – dann gleicht … Weiterlesen

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noch setzt der himmel …

noch setzt der himmel den minaretten keine lichtergirlanden auf wäre auch vermessen in meinem abendland wenn auch nicht im vergleich zu einer nacht im mai wie’s Ungaretti betitelt dem winter sind’s lichter allzumal hell aufleuchtend auf der haut im frost … Weiterlesen

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fast februar

blumenzwiebeln treiben grüne lanzen durch das erdreich kleine rote knospen am rosenstrauch der wind hat sich gedreht eines vogels lockruf

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Zuhause

Überraschung nach solch großer Liebe glaubte ich sie über die Welt verstreut zu haben Giuseppe UNGARETTI CASA MIA // Sorpresa / dopo tanto / d’un amore // Credevo di averlo sparpagliato / per il mondo

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AJTYS

Zwingen- und zwangloser zwiesang Nach vorgegebenen zwitscherworten Zwischen TheSource und parallalie

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zwiesprach 7

Er: niemals musik in deinem haus, wenn du allein bist, außer in raren fällen. Ich: ich horche auf … Er: und gleich gehst du weg zum fenster, der halb unter der dachpfanne hervorlugenden heuschrecke ein wenig asche aufs haupt zu … Weiterlesen

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 9,2

9,2 Doch ist es auch möglich, die Vorsehung aufgrund ihrer Zeichen in der Natur zu erkennen. Denn die Augen wurden um des Sehens willen durchsichtig gemacht, die Nase befindet sich über dem Mund, um das zu unterscheiden, was übelriechend ist, … Weiterlesen

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