Monatsarchive: Februar 2005

in die tasse schauen in der kalter kaffee schwappt dieweil die treppe herauf brandet mozart und tropft wieder zurück von den innenwänden in den wachen schmerz und klingt dabei so seltsam hell

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motorsägengeschrei aus dem wald am hügel gegenüber das krachen der äste immer dann wenn sie schweigen

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eisig ein mond flimmernd zur nacht [algida la luna a notte tremula va] Mönch Kuan Hsiu

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schlechte mutter zeit willst mich nicht einmal gebären bin drum kein sohn der zeit und hock‘ als lurch im leeren [als er nicht umhin konnte, sich der notwendigkeit klar zu werden, die nacht durcharbeiten zu müssen]

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sobald der wind über die felder dröhnt und die bäume in peitschen verwandelt geht es wie ein singen durchs ganze haus als wollte alles was still liegt und steht fortgetragen werden und fern von mir endlich klirrend und splitternd als … Weiterlesen

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Ich: wo finde ich denn den safran? die kassiererin zeigte auf das kleine regal kurz vor der kasse, mit den süßigkeiten fürs zugreifen beim warten vor der kasse: „da, gleich neben den schokoladeneiern.“ da aber in derselben richtung – nur … Weiterlesen

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leicht verschneit die berge rings um die stadt und auf dem leeren platz vor dem rathaus kleine pavillons mit plakaten gegen die schließung der stahlwerke für die freilassung der journalistin daneben die säule mit den kinoplakaten The Forgotten Mi presenti … Weiterlesen

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im nieselregen übers feld stiefeln zu den kahlen eichen auf der andern seite im grase dann wisch’ ich mir den weg zurück von den sohlen

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schreien müßt‘ ich wohl : mich zu wecken und hör’s auch schreien in mir : doch alle wege zwischen „ich will’s“ : und „ich schrei“ verlieren sich im : ich brauche die angst daß jemand : an die tür da … Weiterlesen

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die nachrichten vom letzten menschen müßten mit der meldung beginnen : „plötzlich war kein strom mehr da“ : …und wollte mich : prometheus : nennen! : (Hast du die Schmerzen gelindert : Je des Beladenen?) : aber nach deinem bilde … Weiterlesen

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