Archiv der Kategorie: Giacomo Joyce

Giacomo Joyce

ab sofort erhältlich bei der >>> edition taberna kritika Giacomo Joyce von James Joyce Mit zwei Aneignungen ins Deutsche von Alban Nikolai Herbst und Helmut Schulze September 2013, 72 S., 19 x 12 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-25-6, €12 / 15 … Weiterlesen

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Unfertig – Giacomo Joyce 48

Unfertig. Eine kahle Wohnung. Trübes Tageslicht. Ein langes schwarzes Klavier: Totenschrein der Musik. Abgelegt auf dessen Rand ein Frauenhut mit roten Blumen und ein zusammengerollter Schirm. Ihr Familienwappen: ein Helm, Zinnoberrot, ein Speer, frei heraus auf zobelschwarzem Feld. Post scriptum: … Weiterlesen

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„Warum?“ – Giacomo Joyce 47

„Warum?“ „Sonst wär’s mir unmöglich, Sie wiederzusehen.“ Schweifen – durch Räume – durch Zeitalter – Espenlaub der Sterne – und schwindender Himmel – Stille – noch tiefere Stille – Stille der Nichtswerdung – und ihre Stimme. Non hunc sed Barabbam! … Weiterlesen

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Jan Pieters Sweelinck – Giacomo Joyce 46

Jan Pieters Sweelinck. Der wundersame Name des alten holländischen Musikers läßt alles Schöne in wundersame Ferne entrücken. Ich höre seine Variationen für Klavichord über eine alte Weise: Mein junges Leben hat ein End. In der Nebelwelt der alten Klänge glimmt … Weiterlesen

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Das überzeugt mich nun wirklich nicht … Giacomo Joyce 45

– Das überzeugt mich nun wirklich nicht, daß solche Beschäftigungen des Geistes und des Körpers auch noch der Gesundheit schaden sollen. Sie spricht. Eine schwache Stimme, ferner noch als die kalten Sterne. Pythisches Orakel. Sprich doch! Sprich weiter, laß mich … Weiterlesen

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Eine weiche erbsengrüne Decke … Giacomo Joyce 44

Eine weiche erbsengrüne Decke blieb zerknautscht auf dem Sofa liegen. Ein enges Pariser Zimmer. Grad lag da noch die Friseuse. Ich küßte ihren Strumpf und spielte mit dem verstaubten Saum ihres rostroten Rocks. Dem der anderen. Sie. Gogarty kam gestern, … Weiterlesen

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Sie legen mir zu Füßen Teppiche aus … Giacomo Joyce 43

Sie legen mir zu Füßen Teppiche aus für den Einzug des Menschensohns und warten, daß ich vorübergehe. Sie steht im gelben Schatten der Vestibüls, über die herabsinkenden Schultern zieht sie gegen die Kälte ein Wolltuch zusammen: und als ich verwundert … Weiterlesen

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Nachdem ich bei Ralli gewesen … Giacomo Joyce 42

Nachdem ich bei Ralli gewesen, steht sie unversehens neben mir vor einem blinden Bettler, auch sie mit einem Almosen in der Hand. Als Antwort auf mein hastiges Grüßen dreht sie sich weg und wendet ihre schwarzen Basiliskenaugen ab. E col … Weiterlesen

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Meine Stimme verhallt … Giacomo Joyce 41

Meine Stimme verhallt in den nur noch sich selbst hörenden Worten, verhallt wie die faden Weisheiten des Ewigen, die ihm, Abraham, nachstellten im Echo der Hügel. Denn sie lehnt sich zurück in die Kissen an der Wand: odaliskengleich im schwelgenden … Weiterlesen

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Grauer Brodem wirbelt in Kränzen … Giacomo Joyce 40

Grauer Brodem wirbelt in Kränzen über der Heide. Ihr so graues, ernstes Gesicht! Feuchtes krauses Haar. Weich pressen ihre Lippen, in einem Seufzer holt sie Luft. Geküßt. Whirling wreaths of grey vapour upon the heath. Her face, how grey and … Weiterlesen

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