Archiv des Autors: Helmut Schulze

tot da der

tot da der mauersegler mitten im hof die rote brust offenes herz grünschillernd fliegen die tranken und tranken banges berühren der flügel: wohin damit?

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obwohl, vielleicht …

obwohl, vielleicht sei eben doch ein konzept vorhanden (sag’s lieber nicht es scheitert selbst der winter: letzte scheite) stinken sollst gedicht du aus den behaarten achseln nach schweiß! (fernes echo: “nacktfrosch im hembde was suchst du in der frembde?”) in … Weiterlesen

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du, immer, vorteilhaft

der silben minderkraft als würd’ ich schwere lederstiefel tragen im schritt so schritt im schritt so schritt und kommt mir selbst so vor als ob im wadenkrampf dann jedes r verloren ich krieg’ mich mit und krieg’ mit mir du, … Weiterlesen

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liebendig sein …

liebendig seinsich türmentes paspas de pas doch dasbeileib’quite sleepinge niente da faregenugt ihm nicht inselvatichire es wächstein bart ihmweiß wie schnee it’s all a farrin affairstaten islandwhere are you from?

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wär‘ klein ich nicht …

wär’ klein ich nicht (verkleinicht noch?) ich hielt’s kaum aus im hohen gras I’ve been here when it happened warum auch nicht das versöhnen ein verhöhnen du deines vaters geworden bist ‘ohn viel tau senden jahre genannt auch minktion

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Gegenwart (Dezember 17)

Das Brot, das ich beiß’ Die Zeit, wo ich sterb’ Der Wein, den ich trink’ Das Blut, das mir fließt Der Schrei, der entfährt In der Angst vor dem schweren Feuer Meine ferne Liebe, endlos lang ihre Liebkosungen Beine, Arme, … Weiterlesen

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Der Feind (Dezember 1917)

Die Minuten, zwischen zwei Angriffen zu leben Sind gefährlich Was macht der Feind,während ich träume oder esse Ist dieses Brot, in das ich beiße, so anders als das seine Auch er träumt Tod Verletzung Hunger Tabak Liebe Die Fotos, über … Weiterlesen

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Vertraulichkeiten (Dezember 1917)

Es schrie es schrie es schrie Im Haß sich verstrickende Selbstlaute Heimkehren voll widerwärtiger Gewohnheiten Spucken Trinken Rauchen Frauen Beschimpfen Eine europäische Erziehung Erbärmlich und blutig Alle Wege führen in den Irrtum Schade drum Die vermessenen Därme Die der Königsweg … Weiterlesen

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In aller Stille (Dezember 1917)

Wenn ich dann wieder bei mir bin Trag’ ich zu Markte, was mir an Waffenschrott die Vorderen gelassen Ich schnapp’ mir die Pfanne und mache uns Eier Dich lieben werde ich Lernen werde ich zu bügeln Du wirst es mir … Weiterlesen

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Verwünschungen (Dezember 1917)

Für den Chemin des Dames Sind mir leichte Sohlen lieber Ob ich, frag’ ich sie dann, übers Feld gehen darf Es könnte ja sein, daß ich Spuren verwische Wenn meine Schritte in die ihren geraten – Mes amis Ihr ahnt … Weiterlesen

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