Archiv des Autors: Helmut Schulze

Die Glocken (Apollinaire)

Mein Zigeuner mein LieblingHör wie die Glocken klingenWir liebten uns verzweifeltUnd glaubten niemand sähe uns Doch vergeblich das VersteckAlle Glocken ringsherumVon ihren Türmen sahen unsUnd taten’s kund der Welt Morgen dann Cyprien HenriMarie Ursule und CatherineDie Bäckerin ihr EhegatteUnd die … Weiterlesen

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non soffro

non vivo in Sirianon soffronon sono Curdonon soffromangio Dönernon soffronon mi hanno ancoraarrestato in Turchianon soffrotanto non ci vadonon frequentosinagoghepertanto non soffrosemmai le chiesebarocche o goticheche sianoa Reims c’era unabella statua diGiovanna d’Arcoaccesi una candelavetri dai colori chericordavano Lichtensteinnon soffroil … Weiterlesen

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tot da der

tot da der mauersegler mitten im hof die rote brust offenes herz grünschillernd fliegen die tranken und tranken banges berühren der flügel: wohin damit?

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obwohl, vielleicht …

obwohl, vielleicht sei eben doch ein konzept vorhanden (sag’s lieber nicht es scheitert selbst der winter: letzte scheite) stinken sollst gedicht du aus den behaarten achseln nach schweiß! (fernes echo: “nacktfrosch im hembde was suchst du in der frembde?”) in … Weiterlesen

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du, immer, vorteilhaft

der silben minderkraft als würd’ ich schwere lederstiefel tragen im schritt so schritt im schritt so schritt und kommt mir selbst so vor als ob im wadenkrampf dann jedes r verloren ich krieg’ mich mit und krieg’ mit mir du, … Weiterlesen

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liebendig sein …

liebendig seinsich türmentes paspas de pas doch dasbeileib’quite sleepinge niente da faregenugt ihm nicht inselvatichire es wächstein bart ihmweiß wie schnee it’s all a farrin affairstaten islandwhere are you from?

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wär‘ klein ich nicht …

wär’ klein ich nicht (verkleinicht noch?) ich hielt’s kaum aus im hohen gras I’ve been here when it happened warum auch nicht das versöhnen ein verhöhnen du deines vaters geworden bist ‘ohn viel tau senden jahre genannt auch minktion

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Gegenwart (Dezember 17)

Das Brot, das ich beiß’ Die Zeit, wo ich sterb’ Der Wein, den ich trink’ Das Blut, das mir fließt Der Schrei, der entfährt In der Angst vor dem schweren Feuer Meine ferne Liebe, endlos lang ihre Liebkosungen Beine, Arme, … Weiterlesen

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Der Feind (Dezember 1917)

Die Minuten, zwischen zwei Angriffen zu leben Sind gefährlich Was macht der Feind,während ich träume oder esse Ist dieses Brot, in das ich beiße, so anders als das seine Auch er träumt Tod Verletzung Hunger Tabak Liebe Die Fotos, über … Weiterlesen

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Vertraulichkeiten (Dezember 1917)

Es schrie es schrie es schrie Im Haß sich verstrickende Selbstlaute Heimkehren voll widerwärtiger Gewohnheiten Spucken Trinken Rauchen Frauen Beschimpfen Eine europäische Erziehung Erbärmlich und blutig Alle Wege führen in den Irrtum Schade drum Die vermessenen Därme Die der Königsweg … Weiterlesen

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