Archiv der Kategorie: Chemin des Dames

In aller Stille (Dezember 1917)

Wenn ich dann wieder bei mir bin Trag’ ich zu Markte, was mir an Waffenschrott die Vorderen gelassen Ich schnapp’ mir die Pfanne und mache uns Eier Dich lieben werde ich Lernen werde ich zu bügeln Du wirst es mir … Weiterlesen

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Verwünschungen (Dezember 1917)

Für den Chemin des Dames Sind mir leichte Sohlen lieber Ob ich, frag’ ich sie dann, übers Feld gehen darf Es könnte ja sein, daß ich Spuren verwische Wenn meine Schritte in die ihren geraten – Mes amis Ihr ahnt … Weiterlesen

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Zur Front (Dezember 1917)

Tief atmend, schrill ins Vertikale dann pfeift Im ausgehenden November der Zug Dein Schaudern beim bloßen Hauch von Dampf Alarm Alarm Du ziehst den Kragen hoch Dürftiger Schutz vor der Kälte, die kommt Reibst dir Flugasche aus den Augen Bereits … Weiterlesen

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Fronturlaub (November 1917)

Und dann bekam er ihn Zwei Jahre drauf gewartet, er weiß es nicht mehr Er hört Im kalten Raum, wo man’s ihm sagte Den einen Offizier sich lustig machen Es solle gefälligst aufpassen Daß ihm der Frieden Nicht den Boden … Weiterlesen

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Kummerchor (November 17)

Nach dem Vorbild ihrer Scheunen Errichteten unsere Kawenzmänner Kirchen und Abteien Die sie ins Tal stellten Es hübsch zu machen und zu meditieren Fromm im Schatten Der Jahrhunderte während Ihre Handflächen dem Stein ihre Liebe zur Jungfrau übertrugen – Erträumt … Weiterlesen

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Schön schöner – Chemin (November 17)

Aufreizend gekleidet Fräuleins und ihre Favoriten Wegestaufe mit Novemberlied: Es regnet, es regnet, die Erde wird naß Helle Stimmen und weitab dort die Kutschenkirmes Ringelpietz mit Adelsprädikat, verpuffte Welt Von den Dames bleibt nur noch der Nam’ Schweben durch die … Weiterlesen

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Ein Brief (November 17)

Bis dahin Liebe Frau Sag den Kleinen, ich sei an der Front der Großen Lotterie Sie werden verstehen Sag ihnen nichts von Ehre Nichts von Boden und Verteidigung Unsere achtundzwanzig Morgen unsere drei Kühe Sind nicht mein Leben wert Ich … Weiterlesen

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Die Bräute (November 1917)

Wenn der weiße Nebel steiget… Wunderbar? Nein, wie Krätze und Läuse Ein Stoßen und Drängeln hebt an auf dem Chemin des Dames Die Bräute sind’s von Hurtebise Immer wieder im November, sie fluchen und fluchen Sie, Verlobte Sie, Liebende Sie, … Weiterlesen

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Danach (November 1917)

Nach dem Krieg Zurück im goldenen Zeitalter Mit deinen Augen als Fenster Deine Träume wieder beschreiten: Weizen- Wiesen- Dickichtsein Blaue Streifen weiße Streifen Schwarze Spiegel teichgeboren Deine samt’nen Lider Meinen Küssen opfern Ade Granaten, ade das Laden und Abfeuern der … Weiterlesen

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Ein Vater (November 1917)

Er hatte hunderttausend Schritte gemacht Er hatte sogar versucht, zweihundert Nächte zu schlafen Seit der zweiten, da er’s erfahren Aber er blieb auf dem Platz für immer Stehen Benommen Steinern Taub geworden Dem Gesang der Vögel und mehr noch den … Weiterlesen

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