Archiv der Kategorie: Chemin des Dames

Denkmal für die Lebenden (November 1917)

Mitten im Dorf unterm Friedensbaum Ihre Namen auf Marmor, an dem Jahrzehnte genagt Und ein bißchen Angst, meinen eigenen dort zu finden Aber nein – so die Stimme des Friedens – es ist vorbei Was da schlägt, schlägt links unter … Weiterlesen

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Mütter (November 1917)

Prosaische Gottheiten, eingeschlossen in die Nacht der Küchen Blaue oder weiße Schürzen – ab dreißig dann schwarze Wir haben die Kleinen gewickelt und nicht gespart Mit Zärtlichkeiten, unaufhörlich, das einzig Wahre Am Brunnen der Liebe besänftigte Ängste, nie versiegende Quelle, … Weiterlesen

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Rückkehr der Gespenster (November 1917)

Verdreckte Lumpen Joppen voller Läuse Ins Gras beißen vor Gewehrläufen, als tote Hand, so kehrt ihr wieder Eure Klagen, eure zerrissenen Lippen Was, November-Gespenster, habt ihr mir vorzuwerfen? Gut, ich bin beleibt und frei gealtert im Frieden Ich weiß Müh’ … Weiterlesen

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Germains Blumen (November 1917)

Germain Laß, daß ich ein Weilchen die Blumen trage, die in deinem Garten gediehen Ich will bei dir sein, wenn die Blütenblätter Auf dem Eis der Steinplatte Die braunen Blätter leicht berühren, und das Atmen wieder beginnt Mitten im November … Weiterlesen

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Auf dem Chemin des Dames (November 1917)

Ein Vogelflug oben im Himmel Unten im Tal am Ohr das Atmen der Flügel Das Umblättern einer Seite Und träume, wie die Schwungfedern, statt gegen den Wind zu kämpfen, Die Luft unter sich ansaugen, Sich tragen lassen Schreibertraum, einmal losgelassen, … Weiterlesen

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