mein… mein‘ ich was? mit mein dein‘ ich nicht. (das kommt bei mir nicht vor (reminiszenz zu… (ich hab’s: mir und mich verwechsl‘ ich nicht (durchaus austauschbar mit mein und dein))). mein kopf [*] gehört mir nicht, ich habe ihn. (denn sagt‘ ich möglicherweise auch noch emphatisch mein, müßt‘ implizit ich ja stolz auf ihn sein). wie las ich heute: „mein haus, mein pferd, mein auto“ als incipit für ich weiß nicht was. mit mein sich über das definieren, was man besitzt. mit mein den körper ausweiten („mit von (besitzer)stolz geschwellter brust“) und zum status erheben (den mein-losen wird dann das so-tun-als-ob anerzogen: brust raus, bauch rein [**]). zum (feudal)herrn werden. grausiges „mio“ im „Signore degli anelli“.

[*] Wie der eigene Kopf, bis zu den Schultern, aus dem Blick auf sich völlig ausfällt, als Loch in dieser Selbstanschauung… BLOCH, Tübinger Einleitung in die Philosophie
[**] Stehen Sie still, Sie! / Rührt Euch / Kopf hoch / Finger lang / Langfinger / Brust raus / Linkes Ohr tiefer / Kinn an de Binde / Augen rechts / Beine raus / Kopf ab … Otto NEBEL, Zuginsfeld

Dieser Beitrag wurde unter Unkategorisiert veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.