Autorenarchiv: Helmut Schulze

Da war ein Juwel in meiner Hand – … (Emily Dickinson)

Da war ein Juwel in meiner Hand – Ich ging zu Bett – Der Tag war warm, die Winde nüchtern – Sagte: „’S wird gut“ – Schalt – aufgewacht – die guten Finger, Fort der Juwel – Ein Amethyst-Erinnern ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uebersetzungen | 3 Kommentare

zersammen …

zersammen undergahn im strammen nitverstahn der töne flitterglanz o schöne redundanz mag lieber erdenschwer schau’n über du-nicht-meer Wir aber schwammen vorüber lyrisches intermezzo XLII (nach vorgeschriebenen endreimen)

Veröffentlicht unter Unkategorisiert | 4 Kommentare

wind ist geschwind …

wind ist geschwind er hat ein verlangen will um ein „minnt“ dich sträflich belangen er weht davònn wássidir mit golde na du weiß’ schònn du untugendholde mit dem visier „wenn ich dich erst habe“ und dem pläsier der „ich-lieb’-dich“-gabe Das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter lyrisches intermezzo | Kommentar hinterlassen

Ich bin Niemann. Aber Du? (Emily Dickinson)

Ich bin Niemann. Aber Du? Bist – Niemann – Auch Du? Dann sind wir ja zu Zwot! Sag Nichts! sie tratschen – weißt es ja! Öd – dies Sein – ein Irgendmann! Ein Frosch – in allen Gassen – Nam’ … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uebersetzungen | 2 Kommentare

wachsend in ringen …

wachsend in ringen wartest du nun bang auf das verklingen der wellen : ich sprang dir in dein sehnen und du in die höh’ – suchst mich zu wähnen dort unten im see Das einst die Liebste sang lyrisches intermezzo … Weiterlesen

Veröffentlicht unter lyrisches intermezzo | Kommentar hinterlassen

dich dreht das rädchen …

dich dreht das rädchen das dich hat erwählt all das andre ist wie verzählt du wirst zum verberger wie der dunkle tann’ der zwar laufen will, doch nicht kann doch wär’s eine fichte die wäre nicht scheu macbeth stieret ins … Weiterlesen

Veröffentlicht unter lyrisches intermezzo | Kommentar hinterlassen

du willst überleiten …

du willst überleiten zum alten trab und schwörest der nähe unreuig ab ziehst, sie verträumend den zaun drum rum nur der altböse zahn knabbert sich dumm weiß es nicht besser so wie das meer im wellengewander nicht hin nicht her … Weiterlesen

Veröffentlicht unter lyrisches intermezzo | Kommentar hinterlassen

Salustius, Über die Götter und die Welt – Nachtrag

Als >>> „Abhandlung von den Göttern und von der Welt“ (mit gelehrten und moralischen Anmerkungen) in einer 1761 erschienenen Ausgabe auch nachzulesen!

Veröffentlicht unter salustius | Kommentar hinterlassen

ich wachs’ mir ein übel

die eine wurzel : dankbarer atem : eines fauligen baums ich wachs’ mir ein übel im leben : das zu verwandeln auch ein erdulden fürs fleisch Salvatore Quasimodo Grato respiro una radice esprime d’albero corrotto io mi cresco un male … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uebersetzungen | Kommentar hinterlassen

ich schaue weg: nein …

ich schaue weg: nein, dacht’ ich mir nur ich schau’ nicht weg: dein sinnenpurpur sucht ja auch augen (der tag verblüht) saugen, wir saugen uns matt und müd’ unbegrenzter dann schmiegt nachttuch körperfenster … lippenbuch uns vereinet und versenket gleich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter lyrisches intermezzo | 2 Kommentare