denken ist anstößig …

denken ist anstößig
der sto(l)ß
der worte
die kippen
im aschenbecher

die ästhetik des
todes

(gesterns nachgedanken)

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ermüdend …

ermüdend
der gedanke
den rest
des lebens
finanzieren
zu müssen

koma der
gefühle

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 17,3

17,3 Aber weder besitzen die Gegenstände, die sich kreisförmig bewegen, eine zerstörerische Natur (denn warum sonst sehen wir nichts, das durch sie verginge?), noch können die Gegenstände mit geradliniger Bewegung mit ihnen in Berührung treten (denn warum sonst waren sie bisher nicht in der Lage dazu?). Auch ist es nicht möglich, daß letztere sich gegenseitig zerstören: die Zerstörung des Einen ist die Schaffung eines Anderen, das aber ist keine Zerstörung, sondern eine Verwandlung.
In der Annahme hingegen, daß die Welt von anderen Körpern zerstört wird: Von wo sie kommen, und wo sie jetzt sind, kann nicht gesagt werden.

[Salustius 17,2] <<>> [Salustius 17,4]
Einleitendes

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der wortbe- …

der wortbe-
wegung
ver:dammung
im staunsee
der flaschen-
postsachen

vajont!

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 17,2

17,2 Aber es ist unmöglich, daß sie von einem unkörperlichen Gegenstand zerstört wird, da die unkörperlichen Wesenheiten wie die Natur und die Seele das Körperliche der Dinge bewahren, und nichts wird von dem zerstört, was von Natur aus von ihm bewahrt wird. Wird sie hingegen von einem körperlichen Gegenstand zerstört, dann wird es eines der bestehenden oder nicht bestehenden Dinge sein.
Und wenn es eines der bestehenden Dinge ist, werden entweder die Gegenstände mit geradliniger Bewegung von denen mit kreisförmiger Bewegung zerstört oder umgekehrt.

[Salustius 17,1] <<>> [Salustius 17,3]
Einleitendes

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drei schlüssel und zwei davon mit …

drei schlüssel und zwei davon mit
dem profil nach oben und einer
davon mit dem profil abwärts
oder umgekehrt : genau der ist
für die garage : die finger auf
dem weg der sich in ihnen
verliert und ein „buona sera!“
und merken daß da jemand aus
der tür herauskommt daß es
regnet : lachen : die schlüssel
inhändig : „piove, manaccia!“

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 17,1

17,1 Daß die Götter die Welt nicht zerstören würden, wurde bereits gesagt. Jetzt bleibt zu sagen, daß sie von Natur aus unvergänglich ist.
Denn alles, was vergeht, zerstört sich selbst oder wird von etwas Anderem zerstört.
In der Annahme, daß die Welt sich selbst zerstöre, müßte auch das Feuer sich selbst verbrennen und das Wasser sich selbst austrocknen. Wird es hingegen von etwas Anderem zerstört, geschieht dies durch einen körperlichen oder durch einen unkörperlichen Gegenstand.

[Salustius 16,4] <<>> [Salustius 17,2]
Einleitendes

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wenn unsterne …

wenn unsterne
nicht auch wache
nächte gerne
dir als lache
einer ferne
vorspiegelten
die dem sterne
daß er lache
ganz entkerne
das : entfache!
dann wiegelten
unterm dache
dir laterne
eine schwache
sonn’, die sterne
und – ja, mache
daß sei ein un-
ein mitnichten
mond ein herab
lassend ein mund
dem alles kund

licht
geh endlich aus!

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 16,4

16,4 Außerdem liegt eines Jeden Glück in der jeweiligen Vollkommenheit, diese aber bedeutet für Jeden die Vereinigung mit seiner Ursache. Deshalb beten wir, auf daß wir uns mit den Göttern zu vereinigen. Und da das höchste Leben dasjenige der Götter ist, maßen aber auch die des Menschen eine Form des Lebens ist und deshalb danach strebt, sich mit jenem zu vereinigen, braucht letztere einen Vermittler, da zwei Extreme sich nicht ohne Zwischenelemente vereinigen. Dieser Vermittler muß den Extremen entsprechen, die vereint werden sollen: daher war es notwendig, daß zwischen Leben und Leben das Leben sei. Dies ist der Grund, warum die heute unter den Menschen Gesegneten den Göttern lebende Wesen opfern, wie es die Alten schon taten; nicht aber unterschiedslos, sondern sie opferten jedem Gott das Tier, das ihm gebührte, und begleiteten den Ritus mit vielen anderen Vorschriften.
Hierzu habe ich genug gesagt.

[Salustius 16,3] <<>> [Salustius 17,1]
Einleitendes

fäden wieder aufnehmen …

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das einleiten …

das einleiten
der ungeduld
in die bewegung
der hand
die den schwamm hält
der getränkt
mit spülwasser
seine kreise zieht
deine einzig möglichen
die keinen gedanken
als mitte haben

das ding an sich
wie’s die hände näßt
wie’s tropft

ins gegebene
das der anlaß

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