flüchtig die
welt die sich
dir an- und
abklebt und
das dunkel-
rote hemd
da im schau-
fenster das
du dachtest
bevor du
bügelnd dich
für den weg
frei gemacht
zu kleben
dich an die
welt ohne
kleben zu
bleiben noch
zu bleiben
flüchtig die
welt die sich
dir an- und
abklebt und
das dunkel-
rote hemd
da im schau-
fenster das
du dachtest
bevor du
bügelnd dich
für den weg
frei gemacht
zu kleben
dich an die
welt ohne
kleben zu
bleiben noch
zu bleiben
18,1 Der Umstand, daß sich Unglauben in gewissen Teilen der Erde erhoben hat und auch noch oft in späteren Zeiten erheben wird, sollte die Männer von Verstand nicht stören. Eine solche Nachlässigtkeit berührt die Götter nicht mehr, als deren Verehrung ihnen zugutekommt.
Außerdem kann die Seele, da sie von mittlerer Natur ist, nicht immer das Rechte urteilen, und das ganze Universeum kann sich nicht in gleicher Weise der Vorsehung der Götter erfreuen: sondern einige seiner Teile können ewig daran teilhaben, andere in Abständen, andere wiederum indirekt, so wie der Kopf sich aller Sinne bedient, der Körper aber insgesamt nur jeweils eines Sinnes.
Und dies, so scheint es, ist der Grund, warum diejenigen, welche die Feste einführten und die geächteten Tage einrichteten, an denen in einigen Tempeln alle Riten aufhörten, andere geschlossen blieben, andere wiederum ihres Schmuckes beraubt wurden: so vorgehend, sorgten sie dafür, daß aus der Schwäche unserer Natur kein Frevel entstehe.
[Salustius 17,10] <<>> [Salustius 18,2]
Einleitendes
die vergiß
es worte
dein sich
(dein sie)
erinnern
der schirm
für morgen
der ein sich
regen meint
die weiß ich
worte die
dich dir
(sich ihr)
aufzwingen
17,10 Weiter: Alles, was mit der Zeit vergeht, verwandelt sich und wird alt, aber in all dieser Zeit bleibt die Welt unveränderlich.
Dies denjenigen gesagt, die stärkerer Beweise bedürfen, bitten wir, daß die Welt uns wohlgesinnt sei.
[Salustius 17,9] <<>> [Salustius 18,1]
Einleitendes
wie ein gedicht
zu machen sei
frage die durch-
gehenden pferde
die du durch-
gehen ließest
ohne die möglich-
keit ihnen nach-
zugaloppieren
rufest du aber
kommt vielleicht
eines zurück
dich zu berappen

17,9 Weiter: Alles, was von Natur aus vergeht, können wir tatsächlich auch selbst zerstören; aber der kreisförmige Körper der Welt zerstörte es nicht oder veränderte niemals etwas davon.* Ein jedes der Elemente umzuwandeln, ist möglich; sie zu zerstören, nicht.
[Salustius 17,8] <<>> [Salustius 17,10]
Einleitendes
übersetzungen sind etwas feines, wenn man das original nicht versteht, und in meiner hybris macht mich das kirre, denn der englische text hat: „but the circular body of the universe no one has ever destroyed or changed“, also keiner habe je den kreisförmigen körper der welt zerstört oder verändert. es ist wohl eine gegenseitigkeit anzunehmen, in der das zusammenhängende sich nicht in subjekt und objekt scheidet, als wollte ich sagen: „ich regne“.
dir gebieten
stillt dich nicht
nicht du die
brüste an denen
du hangest
und hingest
dir die gebiete
nicht die -rin
sondern
die zu betreten
dir füße
gegeben
sätze sie!
17,8 Weiter: Wenn die Welt vergeht, muß sie entweder entgegen oder gemäß ihrer Natur vergehen. < Vergeht sie naturgemäß, dann heißt das, daß das Entstehen und das Bestehen der Welt bisher nicht der Natur entspricht, nichts aber ist entgegen der Natur gemacht >*, aber was gegen die Natur ist, geht der Natur nicht vorauf. Vergeht sie hingegen der Natur gemäß**, dann ist es notwendig, daß es eine zweite Natur gibt, die in der Lage ist, die Natur der Welt zu verändern: Das scheint aber nicht so zu sein.
[Salustius 17,7] <<>> [Salustius 17,9]
Einleitendes
* <...>: Ergänzung der englischen Ausgabe.
** Die Übersetzungen widersprechen sich: einerseits „se perisce secondo natura“, andererseits „if it perishes contrary to nature“.
kinder singen
was sie sagen
weil sie nichts
zu sagen haben
und dich daran
erinnern : daß
auch du nichts
zu sagen hast
das sagen hat, wer andere zum schweigen bringt