number nine I love …

number nine I love
you too – all revolutions
have some spring to do

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den längsten …

den längsten
hat, wer noch unvollendet
sich rasch verschwendet
und frei von allen ängsten

die reise
mit – heine vergib! *) – forgèt
it! im sorgenbett
beginnt nach alter weise

behüte
uns doch ach vor der kälte
wenn’s auch zerschellte
mein nicht das boot es blühte

Du bliebest mir treu am längsten

lyrisches intermezzo XXVII (nach vorgeschriebenen endreimen)
*) ich weiche mal ab: er hat „geborget“ und „versorget“

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ich habe mich verkühlt …

ich habe mich verkühlt
an deinem hinterfragen
hab’ hinter mich geschielt
war fast schon am verzagen
dann hab’ ich dich geherzt
und alle fragen verschmerzt
du aber hast gewußt
daß alles wiederfinden
auch wieder ein verlust
ein los und loser binden

Wir haben oft „Mann und Frau“ gespielt

lyrisches intermezzo XXVI (nach vorgeschriebenen endreimen)

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schmackhaft

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wange an wang‘ …

wange an wang’
das ist die nach-lust
wenn das herzl bang
trost sucht für den lust-verlust

da wird dir wohl
und des augenblicks
magnetenpol
vollführt einen auswärtsknicks

Da sagten wir frostig einander: „Lebwohl!“

lyrisches intermezzo XXV (nach vorgeschriebenen endreimen)

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wir haben uns gequälet …

wir haben uns gequälet
einander ja gesagt
wir haben uns vermählet
des andern leben geplagt

ich hab’ nicht, was gewesen
als asche mir aufs haupt
gestreut – den bitterbösen
spiel’ ich nicht: ich hab’ geglaubt

es wär’ das allerdümmste
wenn lust wie unlust
sich aufspielt wie die schlimmste
ausgeburt von dem, was frust

Das trug ich geheim in der Brust

lyrisches intermezzo XXIV (nach vorgeschriebenen endreimen)

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ich weiß, das …

ich weiß, das
ist dumm
aber haß
ist stumm

liebelaut
wär’ luft
(es blaut
ein duft)

mir wird flau
treppab
der frau
fällt ab

was ich lieb’
im stich
den hieb
ließ ich

Warum ist denn die Erde so grau

lyrisches intermezzo XXIII (nach vorgeschriebenen endreimen)

Mit diesen vorgeschriebenen Endreimen kommen Dinge zur Sprache, die sonst nicht zur Sprache gekommen wären. „Die Wunde Heine“. Die scheinbar spielerische Auseinandersetzung gewinnt an Ernst. Wenngleich sie sich diese Endreime aus einem Buche, dem „Buch der Lieder“, holt, das mir die erste Liebe im Dezember 1976 schenkte. Ihr Name erschien bereits im Diminutiv.

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ich habe einen …

ich habe einen
schmerz
denn mir will scheinen
du habest kein herz

da mag es knallen
wank
dies jahr verschallen
kling des glases klang

mir ist ein wehe
kein
rotz weiß ums ehe-
dem, nur du allein

wie es auch wissen?
scherz?
möchtest du küssen?
mich reimen auf herz?

Die alle könnens nicht wissen

lyrisches intermezzo XXII (nach vorgeschriebenen endreimen)

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essen …

essen
essen
du sagst nie nein
du schaufelst immer in dich hinein

essen
essen
dir wird’s nie leid
zu vergessen, erst gestern dein eid..

Es kann nirgend was süßres und falscheres sein.

lyrisches intermezzo XXI (nach vorgeschriebenen endreimen)

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könnt‘ ich schweigen …

könnt’ ich schweigen
würd’ ich stille sein
wie in zweigen
schlafend vögelein

ein versöhnen
ist kein stelldichein
und im stöhnen
frieret stein und bein

Die guten Engelein.

lyrisches intermezzo XX (nach vorgeschriebenen endreimen)

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