Kategoriearchiv: Unkategorisiert

heiße Doktor gar GOETHE, Faust I längst schon aufgegeben habe ich’s am telefon zu protestieren, wenn im hies’gen titelrausch dottore man mich nennt wenn selbst der barmann hinterm tresen frech mich fragend anspricht „dica dotto‘!“ – und gar „buon giorno … Weiterlesen

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wie tags die sonne sich die herzen speisend labt so lässet zur ader deine tränensäcke mondessichel wenn sie verschlungen von hügels kamm nachtdunkle schwärze kreißt und versunken dein „das war’s“ zu himmelschreiend weh und ach und süßem aufstrich petit-déjeuner-gerecht gelieren … Weiterlesen

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augen-, ohren-, mund-, nasen- und hautschlaf (die finger (inkonsequent) drehen den schraubenzieher – gedankenlockenwickler) hals-, nasen-, ohren- sch(l)a(f)f (hausen wie die vanda… : „was’n das für’ne polnische wirtschaft hier?“ – sagte meine mutter immer)

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The last shore – / View of the sea / Seal Jack KEROUAC, Il libro del blues zuuferletzt seh sie-gél seesee= : see-selene saß alleene : strandend see sieben sandsee-siegel sielt sich old shorehand shore-sichtig vor-sichtig sielbesiegelt letzt die see … Weiterlesen

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gimme gimme shelter he’s gettin’ immer älter and after he had felt her skinny skills dann fällt er in den eia popeia was raschelt im stroh reim hebt den schleier das weiß ich auch so

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steckt aus der welt des hauses rauchend seinen kopf hervor dem regen seine ohren zu leihen : der gibt sie ihm nicht wieder : fließen fort und auf nimmertschüß und –ciao durch dachrinnen abflußrohre (auch bücher hab’ ich nie gern … Weiterlesen

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bücken unterm walnußbaum schmutzig=schwarz die ränder unter schalen puhlenden fingernägeln : trauerränder – sagte großmutter=anstand – und „wenn du denkst du bist allein mach die fingernägel rein“

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auf der linie des beginnens ausgesetzt auf den bergen hervorragend : sicher : nein nur nach unten ragen und täler weit die felder spreiz und „bäumchen, bäumchen, wechsel dich“ … und kommest du aus dem tal und stehest jäh vor … Weiterlesen

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instillier‘ dir einen tropfen dunkelmond mitten ins gesicht du aber willst die gabe nicht verhängest firmamentengrau das zelt und zeigst mir deine kalte schulter unter regen- duschen ganz herbstinniglich soviel zur ringförmigen sonnenfinsternis, die für heute angekündigt war

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Ich sagte freundlich zu mir selbst: ‚Du bist ein Hanswurst!‘ Georges BATAILLE, Abbé C‘ freundlich auch sagt die kassiererin im supermarkt ihr „tschüß“ und meint vielleicht genau dasselbe : so daß dein lächeln verlegt verlogen verlegen sich hanswurstig und hab-ich-auch-nichts-vergessen … Weiterlesen

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