Monatsarchive: Juli 2006

die lind‘ die sieg- …

die lind’ die sieg- is fahrn dahin die hand bei flut wölbt rundes sich der lind’ der sieg- versink’ im schlick bei ebb’ der lind’ der sieg- is fahrn im stocherblick geht zeit dahin

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die einzige freiheit …

die einzige freiheit : die wir haben : ist die freiwillige unfreiheit : der liebe : und ich meine : nicht : die liebe : zum vaterland : denn sie entspringt einem anpassungsprozeß : einer ehe beispielsweise : der ebenso … Weiterlesen

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unfrei

„kluges thermometer“ dacht’ ich stets „nie zeigst du mehr als neunundzwanzig komma neun grad celsius an!“ als wolltest du dem übermut der subjektiv empfundenen hitze einhalt gebieten und mir hitze- freiheit einreden nein, heute war’s mir gar nicht recht daß … Weiterlesen

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der traktor fàhrt seine bahn …

der traktor fährt seine bahn die augen seh’n, was sie immer sah’n in all diesen jahren die antwort fragt ein „ich ahn’“ immer schon, und du weißt es im wahn in all diesen jahren am ufer, nimm ihn, den kahn … Weiterlesen

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sich heim-at-men

sich heim-at-men        [„il suffisso men del plurale in cinese…“] atmen sie – hopp – die atmen sie mehr das atmen sie – hopp – und den gelben den sommer-, den reiter, den -fluß        [Huang He               Huangho                      Hoangho] abgemähter … hai … Weiterlesen

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mich blößt mein wort …

mich blößt mein wort das schattenlos ich leg’ den herzkieseln zu ein mosaik aus weißen steinen den augen angeträumtes rot

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Rom und Catull

Rom und Catull Sei nicht schockiert, Fremder, wenn wir immer noch den Genius des Catull nachahmen. Da du nicht mehr die meine sein willst, mich auch nicht mehr mit keiner Liebe lieben willst, werde meine Geliebte und verkauf mir deinen … Weiterlesen

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[Wo das Meer stillsteht 5,12]

Wo das meer stillsteht (4) 3 bei irgendeiner adresse – schneiden kinder einen granatapfel auf irgendeine adresse – stellt sich die kinder wie augen vor – weiße nüsse im fleisch blut – zwitschernder vogel geronnen zu glas ein halber körper … Weiterlesen

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passiv zumal

bin ein gehört werden von euren ohren bin ein gesprochen werden von euren lippen bin ein gerochen werden von euren nasen bin ein berührt werden von euren händen bin ein geschmeckt werden von euren zungen bin ein gewesen werden von … Weiterlesen

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 14,1

14,1 Wenn es jemand für gut gesagt und wahr hält, daß die Götter unveränderlich sind, es aber andererseits problematisch findet, daß sie angesichts solch einer Natur den Guten helfen und die Bösen fernhalten können, sich über den erzürnen, der sündigt, … Weiterlesen

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