Monatsarchive: März 2006

Salustius, Über die Götter und die Welt – 10,1

10,1 Die Erörterungen über Tugend und Untugend bedürfen erneut derjenigen in Bezug auf die Seele. Da die irrationale Seele beim Eintritt in die Körper augenblicklich Angriffslust und Begehren in ihnen erzeugt, führt die rationale Seele – die ihnen vorangesetzt ist … Weiterlesen

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käfige XVII

gelbe plastikplane überm sandspielkasten : regenwasser : erde : kiefernnadeln : hineingeworfenes das bild zum vorigen käfig : es hat meinen vatergroll : auf abwege gebracht : er : jung und strong : ein lässiges lächeln mit pfeife : der … Weiterlesen

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der himmel streicht …

der himmel streicht die wolken aus der stirn und blinzelt ein schneeaug’ von ferne sein blick fällt auf erde die langsam dich zuleckt mit zungen, die triefen von nässe und lehm die lallen so schwer wie der schritt eines vaters … Weiterlesen

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[Wo das Meer stillsteht 4,24]

Der süden der ozean benutzt die stärke einer jeden gebärmutter-kontraktion um den ozean zu leugnen – der stechende schmerz lebendig gebratener fische den tod zu leugnen, ist nichts als nichtig die blauen bücher auf dem kopf – von blinden geleugnet … Weiterlesen

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grüne messer dreht …

grüne messer dreht der lorbeer in den bauch des windes sein blut orgelt pfeifend ums haus vor jedem fenster mein abgeschnittenes ohr vor jeder tür dein lösegeld fordernder mund

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modellie-

modellie- modulie- melodie- limo die erd‘ und kneten ein -ren

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 9,8

9,8 Wenn dann die Schlechten in all ihrem Glück gedeihen, und die Guten in Armut leben, dann muß das nicht verwundern: da jene durch den Anreiz des Geldes alles unternehmen, diese hingegen nichts. Und wie das aufgehäufte Glück der Schlechten … Weiterlesen

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das kannst du nicht sagen …

das kannst du nicht sagen welche „tümpel aus obst“? wo doch nur unbeweglich ein spiegel in der zehntelsekunde noch bevor der frosch ihn durchbricht und dein bild als welle sich entschließt wahr zu scheinen im licht kirschen der eigenliebe ins … Weiterlesen

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gar nicht milde …

gar nicht milde wie sein name startet zephyr auf dem schachbrett der jahreszeiten mit dem bauern in c4

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[Wo das Meer stillsteht 4,23]

Der norden felder fahren schlitten – gleiten still in die vergangenheit die straße – bestätigt lediglich, daß der himmel zerbröckelt wie das verbrauchte weiß hinter jedem buchstaben zeit – bloßgelegt bei null grad – verprügelt blaßrotes dickicht den eifer des … Weiterlesen

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