sto wort’
ge was
ihr worlt
sag nie
was ich
sag hun-
dert sag
sto wort
ich stand
was er worlt
endnis
genannt
traupfau
taufrau
trautau
traufrau
pfautau
pfaufrau
bé
né
e
dì
qualcosa!
perdinci!
no?
was sie worlt
sto wort’
ge was
ihr worlt
sag nie
was ich
sag hun-
dert sag
sto wort
ich stand
was er worlt
endnis
genannt
traupfau
taufrau
trautau
traufrau
pfautau
pfaufrau
bé
né
e
dì
qualcosa!
perdinci!
no?
was sie worlt
wer wehr
wer denn?
wo sinn
was hei-
terkeit
wie weh
re!
contra
augustlust
händebände
weiches reich
leise beweise
scheinbar nur
die dinge
die ringe
war’s nicht doch
ein gegenglück?
’s rauscht
sich tauschend
zum scheine
hin der geist
auf einen überraschend treffenden tausch bei herrn walhalladada
socken der
„signora!“
den zug
entlang
schmeichelnde
noch und noch
lockendes
lächeln
bück-ling
schau’n ins
lächeln der
geschmeichelten
„figlie, nipoti?“
kopfschütteln
keine die socken
kaufen will
“ich geh’ im zug
spazieren.”
„e vai!“
trug so söckchen
und röckchen
und wußte es
la figlia di una
ich versteck’ mich im käfig und warte
daß die müdigkeit die blicke der menschen zum glänzen bringt
auch wenn die tränen nicht dazu taugen
die gedärme zu waschen.
dann anheben das hackebeil und abtrennen
luft, gerüche und reue
die sinken zum abfluss herab mit dem kopf des stiers
seine nicht endenden augen, und blöden
Ivano Ferrari, Macello *) (Schlachthof), dt. von mir
Mi nascondo nella gabbia e aspetto
che la stanchezza lucidi gli sguardi degli uomini
anche se le lacrime non servono
a lavare i budelli.
Poi alzo la falza troncando
aria, odori e pentimenti
che scendono nello scarico con la testa del toro
dagli occhi infiniti e beoti.
*) In: Nuovi Poeti Italiani 4, Torino 1994 (Einaudi: Collezione di poesia 249)
dich auf der
fingerspitz’
den zeh
von unten
ganz herauf
sobald ich geh’
da wo endet
vogelspur
gesungen
für und für
im schritt
im tritt
und wo
dein schrei
da wohnet dann
die zung’
zung’ dir
aus hals
und mund
& herzenfern