sag mir
doch bitt’
dich nich’
dassich
wieder
nein sag’
mir : doch
bitter
nichdass
ichschon
ich schon!
wieder
nein der
das sagt
die’s sagt
sag mir
doch bitt’
dich nich’
dassich
wieder
nein sag’
mir : doch
bitter
nichdass
ichschon
ich schon!
wieder
nein der
das sagt
die’s sagt
I thee
burn atwice
put some
tears a-
round of
glass wai-
ting for
a mour-
ning to
give them
a chance
to glitter
die erinnerungen (peng!)
umkreisen den dickschädel einer alten kuh
im mund
der geschmack der – der nachts
das schuldbewußtsein aufkommen und
mit dem wein auskotzen läßt
(blutwolken nähern sich
wo die stadt konspiriert)
Ivano Ferrari, Macello *) (Schlachthof), dt. von mir
I ricordi (sparati)
assediano il testone di una vecchia vacca
nella bocca
il sapore è quello che di notte
mi procura il senso di colpa
vomitato col vino.
(Nuvole di sangue si avvicinano
dove cospira la città).
*) In: Nuovi Poeti Italiani 4, Torino 1994 (Einaudi: Collezione di poesia 249)
geändert in bezug auf die erste version nach dem besprechen der übersetzung im krater der solfatara mit anh am 5.8., weshalb sich die korrektur von walhallada erübrigt. die ursprüngliche version bleibt auf meiner festplatte jedoch bestehen.
i e a
.i.g.nd
.(?)irg’nd
lend
me
iur
ih! die
noč?
doc!
eu!
… was für ein buch aber liegt auf dem nachttisch?
ich weiß
du schläfst
du weißt
ich schlaf’
weiß
schläft du
dein ich
mir zu
mir dir
naht sich
mein mör
der er
im grase
da hüpfet
der spatz
die sich zer-
krümelnde haut
laß, finger
nicht nach!
„fiel ich in
einen schlaf“
lagen da
drei fruchtfliegen
unter dem
faulenden licht
über >>> lyrikmail erfahre ich weiteres zur öffentlichen rezitation >>> dieses gedichts von Ernst Stadler! es ist strafanzeige ergangen.
gestundet
die schmalen
wege kau und
wiederkäu
halm dir das
lehm und stroh
die balken
biegen sich
es facht sich aus
und ziegelt sich
da bläst sich
auch kein wolf
mehr ein zuhaus
schwein gehabt?
sau rausgelassen!