krallen nach oben und zu sehen mit ihrem dunkelbraunen gefieder ich weiß den vögeln einfach keine immer noch das bild namen zu geben auch fast waren sie nicht oder vom himmel gefallen nicht plattgefahren aber bald wie sich denken läßt von ihm erschlagen die auf der straße wie eine scheibe fleisch die bald niemand mehr die drei vögel tot

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hallt beim drücken der klinke …

hallt beim drücken der klinke
mein zimmer (hab’s nicht geöffnet)
konservierte leere : ist es das?
mich füllt kein blick
in diesem haus
das keine wünsche mehr erfüllt
und keine weckt
ich wohne nicht mehr hier

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der schatz weiß lachs blaß oder lachs auf regen die weiß je fallen die mond lachs der mond ist blaß je lachs rosa die silbern ist oder der mond silbern zunge weiß dein gesicht der mond gewohnt du wirst glitzernd wie ein silbersee den käse den wollte ich nicht „du bist zweibrüstig“ nach dem so frierst du? so hand auf mond groß und lachs gab’s bei ihr und im so bin es nicht auf draußen die und so lachs nach so je aber dem ich

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und weinte buttermilch vor glück der schalen tränen nun schon bis zum rand voller glück die konserven und es braucht nur ein wort daß sie sich verwandeln in glück die schmerzen die tränen die wut das sein selbst eine fehde mit dem glück die nimmer endet sind aber und wollen’s die tränen es sein glück heißend

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nächsten zug wie ermatte ich in das mulmende harren überm rührei mach schnell das malmende selbst fünf kilo mal dreißig sind noch erbsen dazu weine blicke windiger gegend wieder einmal seiden hundertfünfzig kilo kartoffeln der liebesfrau bitte pro arm senkrecht und nur das mulmende nicht über dann nochmal aus der warten verschwindet für kurz hüfte aber die fliesen die zwo hinterm namen zum stuhl geht’s doch immer zurück in den verliesen die der zwiebel harren auf den

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„die Geburt (…) (Wasserbourne the waterbaby) ist eine (Waterborn den Wassersaugling) Ur-Katastrophe (Hochwellgeborn Wasserbébé), deren Ausmaß (Wasserbrunn, das WatteKindchen) nach förmlich (Wassermane, bambins des eaux) kosmologischen Metaphern (figlio di flussi, Wassermannschift) verlangte, wollte (waasihlgebojana Wasser Babie) man es (Wasserbourne il waterbaby) dem real (Wasserbourne, le bébé nageur) besetzten Bewußtsein (Sie bekam eine Gänsehaut –) noch einmal (sie sieht so gern zu,) nachfühlbar machen (wenn es brennt)“

Hans Wollschläger, Joyce pro toto / James Joyce, Anna Livia Plurabelle (1 Joyce, 2 Hildesheimer, 3 Wollschläger, 4 Goyert, 5 frz. (ü ?), 6 Joyce, 7 Stündel, 8 Schenoni, 9 Péron/Beckett) / John Dos Passos, Manhattan Transfer

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erinnerst mich du erinnere dich ich noch ja du erinnere dich ich noch ja weißt eigentlich dich ich noch ja weißt eigentlich du (du!) noch ja weißt eigentlich du (du!) eigentlich weißt (weißt!) eigentlich du (du!) eigentlich weißt ja noch du (du!) eigentlich weißt ja noch ich dich eigentlich weißt ja noch ich dich erinnere du ja noch ich dich erinnere du mich erinnerst

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immer noch …

immer noch
vom sommer
der staub
die sterne
darin auf der
heckscheibe

und abermals
„cangiar di colore“
(aber nicht den herbst
meintest du)

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schaden kann nicht nicht schaden schade kann nicht das bedauern darüber ausdrücken daß schaden nicht nicht schadet und auch nicht darüber daß schaden nicht schadet wohl aber darüber daß schaden nichts schadet da aber schaden schadet schadet er aber das schadet auch nichts weil der schaden immer derart ist daß er sich nicht wieder gutmachen läßt und es eh’ nie recht geschieht wem auch immer

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en face / le pire …

Elmar Tophoven, Vom „Gegen-den-Strich-Übersetzen“:

Samuel Beckett hat seine fünfunddreißig, 1978 veröffentlichten Vier- bis Zehnzeiler mirlitonnades genannt. Die Serie beginnt mit einem der kürzesten Vierzeiler, der nur aus neun Silben besteht, also nur eine halbe Silbe länger als die Hälfte eines Haiku ist. Dieser erste Vierzeiler lautet

en face
le pire
jusqu’à ce
qu’il fasse rire

Samuel Beckett

 

Man hat so lange das Schlimmste vor sich,
bis es einen zum Lachen bringt.

Elmar Tophoven

bis zum Äußersten
gehn
dann wird Lachen entstehn

Karl Krolow

das schlimmste
Gegenüber
geht bald in
Lachen über

Eric Boerner (LINK)

 

schlimmstes
im aug‘
bis lachen
ausbricht

Helmut Schulze

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