die zimmer …

die zimmer
sind leer
bis auf eins

wenn du
zuhaus bist

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genug heute davon so assez ein genug sonntag einst mit nagen hippe unter lippe grausen schamlippe davon hoch aber die verdammt tassen ohne und nutzanwendung immer assez gib sein ihm sein die ein beine zittern die zähren die ernten ihren seufzend die sanglos warten an aufs nächten gemächt oder er vorbei hopst an und davongelaufenen freut gassen sich und am nichts geprächt erinnert wie gar nimmer

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ist sich nicht klar mit was sie da sitzt am tisch klingt wie wort wird klang kommt wie klang wird wort ist sich nicht klar was sie da sagt und was da mit mir sitzt ist sich nicht klar ob ich wort oder sie das was da sitzt mit mir und das was da sitzt mit ihr die wie und die was und die wo und die wann

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Mit Tropf Mit Mund Malt Tau Mir Malt Tag Trug Mir Meid Tand Mein Tod Mich Mahnt Macht Trist Mein Trüb Mein Tor Tsu Macht Tsu Mein Tor Mehl=Tau Tränt Tropft Tarnt Mir Turm (Traut!) Türmt Mehl (Mampf) Turnt Trinkt Milch (Tod?) Tränkt Tat Mit Mut : Tropfsteinhöhlen

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man sollte nicht glauben sollte nicht glauben wie nicht glauben wie weich glauben wie weich steine wie weich steine sind weich steine sind wenn steine sind wenn man sind wenn man sich wenn man sich nackt man sich nackt drauflegt

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die aussicht von höhe sieht nicht so augenlos ins weite versperrt aber den blick durch das leugnen der augen da die augen ja sehen daß die aussicht von höhe augenlos ist so daß die weite sich in der vorstellung von aussicht öffnet wie ein zwinkerndes auge das sich selber zuzwinkert

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immer auf den zettel hosentasche hinten links gleich überm gesäß wo sonst auf den zettel schau’n gewisse regale sturen blicks nein sagst du achja denkst du dich erinnern auf den zettel zu schau’n über die schulter dir schau’n umdreh’n achjas an der kasse stehend kehrt und wo ist denn der tee noch nie hier tee gekauft auch heute nicht die ganzen fenchel kamille und malve igitt

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zu „Verrà la morte…“

der tod wird kommen und wird meine augen haben
doch drinnen
wird er deine finden

Verrà la morte e avrà i miei occhi
ma dentro
ci troverà i tuoi

Michele Mari, Cento poesie d’amore a Ladyhawke

der tod wird kommen und wird deine augen haben

Verrà la morte e avrà i tuoi occhi
Cesare Pavese

der tod wird kommen und
sich deiner augen annehmen
(deiner, sag’ ich, deiner
und wären sie MEINE)
und alle possessiva
hören auf zu sein

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die neun häupter des traums die nimmer nachwachsen stirbt der traum und der schlaf ist tot ihn zu wasser tragen aber sie wachsen nicht mehr nach toter schlaf gebettet das haupt ihn hinter lidern begraben ihn exhumieren offenen aug’s eine andere grabstatt finden bis ins

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stumme glocke …

stumme glocke
dein lichtkegel
abends
nur die adern
der handrücken
klöppel
wenn sie harrend
stille stehen
arm die
sünder die als
worte gehen

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