winziges …

winziges
so nemet’s denn
als unsicherheit
bedeutenden witz
eben auch (:)
muta
la lingua
federn lassend

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wir welt- …

wir welt-
weiten du’s
und tust du’s
du’st du’s
wir’st weit
die weil
im wir
das war-
das en- die
dein die
„tende“

intendere
(tendere a)

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bei den alles …

bei den alles
denkenden
zu hause
doch du
kenntest
dich nicht

disperdendo
i respiri
di speme
aspirata

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wie wär’s mit …

wie wär’s mit
reimen?
weibe – schreibe
liebe – schriebe
(nichts was ich
schreibe
dem weibe
zuliebe
es sei denn
ich schriebe)

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h schreiben …

h schreiben
h löschen
k rauchen
an hameln
denken und
in amelia
oder so
wohnen

wie war doch
gleich der
mädchenname
ihrer mutter?
hamelt es nicht
hamlet? faulend?

ameri(k)a ent-
decken und
kolumbus
die schiffe
besorgen

all das

ein aus Amelia (alters Ameria – vgl. Ciceros „Rede für Sextus Roscius aus Ameria“ (des Vatermords angeklagt!)) stammender bischof war beichtvater der königin Isabella von Spanien und in dieser rolle befürworter des kolumbianischen unternehmens. dieser bischof wurde später zum ersten amerikanischen bischof ernannt und starb auch dort pflichtbewußt. meine mir eigene theorie neigt dazu, das wort „amerika“ aus „ameria“ herzuleiten, und zwar aufgrund einer gewissen stummen aussprache des „k“ in den mittelitalienischen dialekten [vgl. das auf die etruskische aussprache anspielende „hommoda dicebat“ bei Catull (in Florenz noch sehr ausgeprägt: „una hoha hola hon la hannuccia“ = „una coca cola con la cannuccia“ (Thomas Kling übersetzt die entsprechende zeile mit: „hünstig“, sagte der ARRIUS, wenn er „günstig“ / sagen wollte… – Catull – 84)]. all dies, um zu sagen, daß ich mein amerika hier gefunden in der gemeinde Amelia! Camel rauchen…

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die stimme …

die stimme
die mich
stimmt
sprechen
die wunder
die bis-morgen-
stimme
des gegenüber
die schöne
des schönen
und warum nicht?:
tschüß

beim lesen einer mail vom 5.11.97: „Was fur wunderschone Stimme, Herr H[…] (Ich habe „Chi l’ha visto“ gestern abend gesehen) – Bis morgen Tschuss R[…]“ – „Chi l’ha visto“ war (und ist?) eine sendung, die vermißte personen suchen half (hilft? (hab’ kein tv mehr)). über eine agentur wurden dort öfter meine dienste angefordert, sei’s um in deutschland anzurufen, sei’s um interviews zu übersetzen, sei’s um direkt beim zuschneiden dabeizusein. die sendung, auf die sich r. bezieht, brachte einen beitrag zu einem älteren hannoveraner, der in rom seine reisegruppe verloren hatte und dann nicht mehr aufzufinden war. mit hilfe der sendung ward der umherirrende ausfindig gemacht. ich war gerufen worden, das interview mit ihm zu übersetzen, woraufhin der regisseur mich bat, den part des hannoveraners zu sprechen. so ging dann meine stimme per tv in die stuben der italiener. und wer mich kannte, erkannte mich gleich wieder an der stimme. das war r., die muse meiner äpfelschuh’.

die stimme
die mich
stimmt
die stimme
ihr bis morgen

rückübertragung aus dem wesentlich kürzeren italienisch:
http://terzariva.splinder.com/post/15974214

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er schaute zurück in die nebelgraue Vergangangenheit

Wilhelm Müller, Jermak und seine Genossen [mit einem dazuzudenkenden sic! hinter der vergangangenen zeiheilefeit eines setzers, dem es wohl in sich aufgegraut haben mag, als er merkte, was für nebel sich über ihn selbst schon gesenkt hatten : der ganggang der gingganzzeit]

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hab eine acht in dir …

hab eine acht in dir
so aus fünf und drei
zähl eins dazu
es stimmt nicht ganz

aber das ungefähre
wie immer
dein ein und alles

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er solle mal zusehen …

er solle mal zusehen
ob er es nicht doch noch packe
daß er zusehends
seiner gewahr werde
ohne daß ihm – wurde ihm gesagt –
mit gewähr zugestanden
werden könne, daß dies
auch wirklich eintrete
und wie sei das doch gleich
mit diesem vertrackten
wort „vergegenwärtigen“:
posuit ante conspectum cordis

mit „vergegenwärtigte“ wird der von mir und in der entsprechenden fußnote lateinisch zitierte ausdruck in Ruotgers Lebensbeschreibung des Heiligen Erzbischofs Bruno von Köln dort übersetzt

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dieser raureifwinter …

dieser raureifwinter
abseits der stadt
verbuchen der jahre
und möwen im schau-
fenster der imagination

raben in ihren nestern
wollen immer nach
chattanooga und heben
strategisch ihre köpfe

damit ein schwarzes bleibe
dem, der passiert

„Chattanooga, ein Name, der in der Cherokesensprache „Das Rabennest“ bedeutet – und es ist auch ein strategisches Nest erster Ordnung, am Eingang der Pässe […].“ – VERNE, Testament eines Exzentrischen, II, 60

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