haben doch auch …

haben doch auch
ihre art zu sprechen
die anderen

so fern sie’s
denn tun

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was soll ich denn …

was soll ich denn
sagen
wo sagen gar
nicht mein ding
jetzt
so wirklich mal
in echt
wenn ich dasteh’
und mir die worte
fehlen
weil alles nur noch
ein an und
sich fühlen
so ganz und gar
für sich

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nebel schel- …

nebel schel-
(ein : lesezeichen
viel ge-x-e
der zaun da wo
ein king sich
ins schauerfeld
setz- bzw. stell-
te bzw. schritt
für schritt
dir ein außen
schuf zum hin-
einblicken
so hel- und el-)
-menzünftich

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Hölderlin

“Bei der stets zu konstatierenden, auch in diesem Brief zu beobachtenden Präzision des Ausdrucks und der Syntax, ist besonders auffallend, daß sich in das Wort Mittel (Mritten) die Formen des schon mitgedachten, geschäftsmäßig distanzierenden Begriffs Schreiben drängen. Dieses bei der formal schon vorgegebenen Achtsamkeit des Schreibens seltenere Phänomen dürfte die mündlichen Äußerungen – im ungleich weniger zur Sorgfalt ermunternden Menschengespräch – so undeutlich – und wenn er gar griechisch sprach – oder unverständlich gemacht haben. Von dieser Seite betrachtet ist es das Überkonditionierte des Intellekts, die heroische Virtuosität – und ein der geistigen Welt gänzlich zugeneigtes Gemüt, dem der Umgang mit dem tendenziell Nichtssagenden so unendlich schwer, also beinah unmöglich wurde. Das ist es, was – nach allen physisch und moralisch niederschlagenden Ereignissen – als Schwäche oder Aphasie, als Sprachlosigkeit dem ihm Ungleichen gegenüber nach außen trat.“
D. E. Sattler in: Friedrich Hölderlin, Sämtliche Werke, Briefe und Dokumente, Band 12, S. 90. Hölderlin immer und immer wieder an die „verehrungswürdige“, „theuerste“, „verehrungswürdigste“, „geehrteste“ Mutter, aus dem Turm beim Schreiner, dem Zimmer-Mann.

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wie es denn nun sei …

wie es denn nun sei
wie es zwischen uns
wie es nach der zeit
wie es halten wie
wie es sollen (wir)
wie es wir’s könnten
wie es ein vielleicht
wie es und wenn nicht
wie es na egal
wie es wäre wenn
wie es doch wir uns
wie es sagten wenn
wie es ich aber
wie es und sah die
… katze als ob
wie eine hand die ein
wie es einmal war
wie es doch nicht ist

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die weißen : die vögel …

die weißen : die vögel
ob reiher : ob möwen,
ihnen singet : das meer
und traurig : mitnichten
sie kommen : sie fliegen

(dir zu)

die auer : die hühner
sie flattern : und braun ihr
gefieder : hervor aus
der heide : der roten

(dir weg)

diesem nachempfunden:

Giungono candidi uccelli,
aironi, gabbiani,
il mare canta per loro
e non è musica triste;
bruni urogalli si levano
dall’erica rossa.

was eine übersetzung dieses irischen textes ist:

Tecat caínfinn,
corra, faílinn;
fos-cain cúan;
ní céol ndogra
cerca odra
a fráech rúad.

der auf dem buchdeckel des lyrikbändchens mit dem titel “Antica lirica irlandese” steht, das ich mir heute gekauft habe.

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verallge- …

verallge-
meinert
in den regeln
umge-meint
zu einem andern
der und das
du nicht bist

und alle
deine namen
fallen
wie vor
dem winter
das laub

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Star Spangled Banner by Jimmy Hendrix

as far as I am that way

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den rücken …

den rücken
hinunter
ein kaltes
als stünden
sie alle
hinter dir
und
warteten
nur darauf

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Je lebhafter …

„Je lebhafter spielend nun das Organ von der dunkelahndenden Tatkraft, durch die unterscheidende Denkkraft (und die darstellende Einbildungskraft,) bis zu dem hellsehenden Auge und (dem) deutlich vernehmenden Ohre wird, um desto vollständiger und lebendiger werden zwar die Begriffe, aber um desto mehr verdrängen sie sich auch und schließen einander aus. – Wo sie sich also am wenigsten einander ausschließen und ihrer am meisten nebeneinander bestehen können, das kann nur da sein, wo sie am unvollständigsten sind, wo bloß ihre Anfänge oder ersten Anlässe zusammentreffen, die eben durch ihr Mangelhaftes und Unvollständiges in sich selber den immerwährenden, unwiderstehlichen Reiz bilden, der sie zur vollständigen Wirklichkeit bringt.
Der Horizont der tätigen Kraft aber muß bei dem bildenden Genie so weit wie die Natur selber sein: das heißt, die Organisation muß so fein sein und so unendlich viele Berührungspunkte der allumströmenden Natur darbieten, daß gleichsam die äußersten Enden von allen Verhältnissen der Natur im Großen, hier im Kleinen sich nebeneinanderstellend, Raum genug haben, um sich einander nicht verdrängen zu dürfen.
Wenn nun eine Organisation von diesem feinern Gewebe bei ihrer völligen Entwicklung auf einmal in der dunklen Ahndung ihrer tätigen Kraft ein Ganzes faßt, das weder in ihr Auge noch in ihr Ohr, weder in ihre Einbildungskraft noch in ihre Gedanken kam, so muß notwendig eine Unruhe, ein Mißverhältnis zwischen den sich wägenden Kräften so lange entstehen, bis sie wieder in ihr Gleichgewicht kommen.“
Karl Philipp MORITZ, Über die bildende Nachahmung des Schönen

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