Autorenarchiv: Helmut Schulze

Geründet und gereift… Giacomo Joyce 6

Geründet und gereift: rund gedeichselt durch Wechselheiraten und reif geworden im abgeschotteten Treibhaus der Mischpoke. Rounded and ripened: rounded by the lathe of intermarriage and ripened in the forcing-house of the seclusion of her race. >>> erste version. >>> Giacomo … Weiterlesen

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Sie schneuzt nie die Nase… Giacomo Joyce 5

Sie schneuzt nie die Nase. Auch eine Art sich auszudrücken: je weniger desto mehr. She never blows her nose. A form of speech: the lesser for the greater. >>> erste version. >>> Giacomo Joyce 4 >>> Giacomo Joyce 6

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Der helle, tackende Widerhall … Giacomo Joyce 4

Der helle, tackende Widerhall hoher Absätze auf den Stufen aus Stein. Im Burgfried wintert’s schon, klirrende Kettenhemden, grobschlächtige Eisenleuchter über den Windungen der sich verschlingenden Turmstiegen. Tastende, tackende Hacken, ein hell hallendes Geräusch. Da sei Wer unten, wolle die genädige … Weiterlesen

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silvesterzettel

(mit einigen nachgeschobenen zetteln) dianenschlag vom attersee     ach daß ich dich     doch wiederseh’ zwischen eben noch und weiß der mond wann sonst     see see the world     is incarnate als die entrückten linden aufgereiht     mir einen kassiber     zusteckten und der frühling … Weiterlesen

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Ich stech‘ in See – Giacomo Joyce 3

Ich stech’ in See auf lauer Rede seichter Welle: Swedenborg, der Pseudo-Dionysius, Miguel de Molinos, Gioacchino da Fiore. Schon flaut es ab. Ihre Mitschülerin, die ihren abgedrehten Körper wieder zurückschraubt, schnurrt in ihrem Wiener Italienisch ein gedehntes: Che coltura! Die … Weiterlesen

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Ihre Handschrift – Giacomo Joyce 2

Ihre Handschrift zieht lange feine Spinnfäden, ihre abschätzige ergebene Ruhe dabei: eine junge Frau aus gutem Hause. Cobweb handwriting, traced long and fine with quiet disdain and resignation: a young person of quality. >>> erste version. >>> Giacomo Joyce 1 … Weiterlesen

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Wer? – Giacomo Joyce 1

Wer? Ein blasses Gesicht, umgeben von dichten, duftigen Pelzen. Ihre Bewegungen scheu und nervös. Sie benutzt ein Lorgnon. Yes. Eine kurze Silbe. Ein kurzes Auflachen. Ein kurzes Senken der Augenlider. Who? A pale face surrounded by heavy odorous furs. Her … Weiterlesen

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“von dem, was einst kommt”

gekommen sein wird was gekommen ist ohne das (ohne daß) gekommen wäre oder kommen würde sie in die einst verstrickten sich verstrickenden worte die sich ständig im einst auflösen werden ohne freier zu sein nach dem lesen der zeilen Und … Weiterlesen

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spiegel splittert …

spiegel splittert das eisen in der hand im letzten traum pochte eine katze ans fenster wegzehrung für das holzscheit das umgewendet besser brennt im spiegelblick immer noch die wenigen fische die der traum davor geangelt sprottenspott

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alter hält einzug …

alter hält einzug im sprühenden nebel der schirm hat einen knick es dauert bis er sich öffnet sind die haare naß glück im unglück wer hat, der hat im chor die münder verbeißen sich an der freude und kauen funken … Weiterlesen

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