das gras wie gestern
der baum wie gestern
das feld wie gestern
nichts geschieht in der natur
alles IST nur immer etwas
anders als vor einem tag
einer woche einem monat

auch der schmerz IST
nur anders als gestern

was geWORDEN ist
war gestern und ist heute
nur eben anders

ich lecke die grashalme vom
baum und stapfe dann übers feld
wenn es nicht geregnet hat, setze ich leicht versetzt den fuß in die spuren von gestern
der regen weiß, was ich vergessen muß
erinnern – das wiederkäuen der unverdauten mahlzeiten
die augen weiden – die ohren schmatzen – die nase wühlt in den eingeweiden
aus dir wird nie etwas – sagte ich zu der statue, die mir im wege stand
doch – sagte die statue, die mir im wege stand – sand

Dieser Beitrag wurde unter Unkategorisiert veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.