gelbe
blumen
am
wegesrand
les jeunes
les jaunes
gelbe
blumen
am
wegesrand
les jeunes
les jaunes
der bäume
unter der last
das weiße
wegzuschnellen
dem auge
das entzwei
dem straßenräuber
Πιτυωκάμπτης
fichtenbeuger
und so zerreißt
mich : es in zwo
tantôt
tantôt
syl ben zer bre
cher wärts die tur
tel welt ver bahrt
das räumt ins rück
das tu! in vor
ver lor ne – seel
zahm boo te – ben
ti sta! – turm bar
am sprung das heil
welt stumm vorm ganz
well te wor te
taucht’ er nur!
in abgesenkter
stellung muß
die scham
am vorderen auge
ebenfalls mit
zurrketten
gesichert sein
Film – By Samuel Beckett (Part 1)
Film – By Samuel Beckett (Part 2)
Film – By Samuel Beckett (Part 3)
muto
ich hohl
du puhlst
er, sie, es simmt
wir kosen
ihr hakt
sie saalen sich
ich bim
I didn’t know her, then. Me neither. Been with her. Eine Weile. Eine lange Weile. Noia non fu. Se noia vita non è.
lyrisches intermezzo [xxx] (nach nicht mehr vorgeschriebenen endreimen)
wieder
barg
haben
sarg
manches
was
größer
aß
jahre
stick!
enger!
stick!
niesen
ein
’ostroph
ein
zagen
hab’
karge
lab
wohl…
dein
liebe
mein
Ich legt auch meine Liebe
Und meinen Schmerz hinein.
lyrisches intermezzo LXV (nach vorgeschriebenen endreimen)
wir schließen die augen
für herzen und
wunderkerzen
sind die augen zu bunt
hochklappen den kragen
rechts steht dann: ab
was uns störte
las der souffleur uns ab
„da geht er, der heinrich
dreht dann und wann
sich zuschanden
und den kopf, wenn er kann“
wir können’s nicht verstehn
wortfindelkind
’s dippen augen
wo sich ein buchstab’ findt’
„fern ist er nun, heinrich
der und in acht
vor den frauen
sich nehmen: und er lacht
wir müssen’s nur ausstehn
kümmert’s mich: wort
das du sprachest?
wir ist dem ich wirrort
„es küssete heinrich
zunge von erz
ließ er’s bluten
da zerriß ich s e i n herz“
was soll das fleh’n und fleh’n?
hab’ über das haupt
mir gegossen
tränen, die ich geraubt
„doch bin ich nicht kleinlich
auf brunnens grund
fließt wasserstrom
bin ich nicht selber rund?“
ja! lieblich wie üblich
am wiedersehn
will das leben
vom tode auferstehn
wir sind nur die stunden
die wir verbracht
ich das symptom
meines tags, meiner nacht
Ich wollte mich erheben
lyrisches intermezzo LXIV (nach vorgeschriebenen endreimen)
klang munkelt
schicht auf schicht
wand dunkelt
licht wird licht
den füßen
aber kracht
was süßen
halt gebracht
Abgrund gähnt zu meinen Füßen –
lyrisches intermezzo LXIII (nach vorgeschriebenen endreimen)
die endreime rasch notiert, den ausgangstext gar nicht weiter angeschaut, und siehe da…