simple häuser aus akkorden
in denen
take a walk on the wild side
das wiedererkennen
des immer gleichen
fast schon ein wohnen
im das-bin-ich-auch
(und kind werden
im noch-einmal)

„du auch noch ein hefeweizen?“
„ja gern“ – und neue aschenbecher
bringt der wirt

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abschied von norbert
und nicht mehr den mut gehabt
ihm eine dito gute reise zu wünschen
dafür aber streichelte ich seine hand
hilflose gesten vor eines anderen
death-line

„wenn es dann soweit ist, hat man dann
einen vollen oder einen leeren kopf?“
fragte er ein paar abende zuvor

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schön schrecklich
schrecklich schön
l-opfer
schön schreckt ich
schreck ich : schön
ich schön? : schreck!
ich-opfer
schreck? : schön!
verschrönkung
schrönck
reminiszenz des großen diktators
stonk

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auf einem rosa handtuch
im schatten im gras im park
und alle paar minuten

higher still and higher
from the earth thou springst

lärmendes an-höhe-gewinnen
(flughafen tegel läßt grüßen)

the blue deep thou wingest

lerchen nicht – nicht „unbodied joy“
„wir leben in einer posthumanistischen zeit“
lieber eine tüte bauen und
„hol doch mal sylvia aus dem rucksack“
und vielleicht auch noch ein bier

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einen text haben : und ihn nicht schreiben können : ihn verwerfen : weil darin eine tarnkappe vorkommt : die eine weitere tarnkappe : hervorrufen würde : dennoch steht darin : auch wahres : aber wahres zeigt sich nicht : unter tarnkappen : schon gar nicht in „verdunkelter stunde“ : die tarnkappe aber „begehren“ : und gleichzeitig dagegen „aufbegehren“ : und blätterte ich stundenlang in den nibelungen : dem alberich : wird immer ein siegfried : so wie dem käse : eine maus : der maus : eine katze : der katze : ein hund : dem hund : ein chinese : preferisco così : dasitzen : und schauen : wie der regen herabrinnt : auch wenn die sonne scheint

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ist die lamp‘ entzwei
liegt im staube taub das licht
wolken plustern dissolvenz
regenbogen glänzet nicht
soon forgot is soon forgot
auch die laut‘ entzwei
müssen missen müssen missen
haben aber lippen
bald schon alles um
haben aber lippen
vergessen die geliebten
bald schon
worte
um

mit einem blick auf „Lines: When the Lamp is shattered“ von SHELLEY (gestern beim antiquar Henke in der Motzstraße gewesen: DER (i.e. Shelley) fehlte mir noch)

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in der mit seide verhängten stadt
müssen selbst die winde
vor augen seid’ne bänder tragen
damit im verschleierten blick
sie ihre schritte sachter setzen

ich aber nahm die binde ab
und dreht‘ mich um zu ihr

kind of „unsichtbare städte“

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noch wächst es weiter
sofern es wasser hat
und licht und luft
bald aber wachsen
nicht mal mehr die briefe
hinter geschloss’nen doppelfenstern
in denen sich die dinge
wieder doppelt spiegeln
im guten wie im bösen
wenn die abende länger werden
und das auge innen
auf und nieder geht
und öfter wohl im nieder’n
mag verharren

kind of „herbstvorahnung“

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pack-die-badehose-ein-tag
summ-mund und nix wie raus
zum bootssteg richtung potsdam
dümpeln unter der tresenplane
und auf den kellner warten

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Dieser Brief gelangt wahrscheinlich auf Schlitten zu Dir, denn wir haben, seit ich hier bin, ein ganz russisches Klima, aber leider keine russischen Öfen. Der Himmel verleihe Dir eine bessere Temperatur in B…

Hermann von Pückler-Muskau, Briefe eines Verstorbenen

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