Autorenarchiv: Helmut Schulze

jeden tag auch nur einen text zu schreiben, der nicht den tag summiert oder einzelne ereignisse beschreibt bzw. erzählt, sondern einfach dem willen entspringt, einen text als solchen entstehen zu lassen, das bedeutet tatsächlich arbeit: die dinge befragen, sich herauswinden … Weiterlesen

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zwar stehen sie abgestellt beisammen aber sobald einer von uns die füße in sein paar stiefel hineinsteckt dann um das andere paar stehenzulassen und sich seine sicht der dinge zu erstiefeln denn so ein paar stiefel genügt sich selbst als … Weiterlesen

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tautropfenbeschwörer spinnennetzleser blattzerrupfer steindreher grasläufer erd-ich

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Es ist, als löste sich alles Sprechen in ein Ur-Raunen auf, das sprachliche Unterschiede auslöscht, verbale Kommunikation aber unmöglich macht. [Kindlers Literatur Lexikon] Die Rede ist von A Passage to India von Edward Morgan FORSTER. Das Buch habe ich nicht … Weiterlesen

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der vorige beitrag wurde doppelt gemoppelt, drum als ersatz ein ersatzgemoppel

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Hafen von Bombay (Die Leser werden darauf hingewiesen, daß es sich um etwas ganz Spezielles handelt; wenn Sie es nicht verstehen, haben Sie wahrscheinlich eine chronische Kopferkältung – wohl bekomm’s). Keats und Chapman wurden von der britischen Regierung mit einer … Weiterlesen

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morgentrübe landschaft über der mondblaß eine sonne sich dem auge glanzlos eine fahle blöße gibt „wer hat den käse zum bahnhof gerollt?“ (dorthin ging’s, indeed)

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Immer noch nicht fertig? Wird aber die Einseitigkeit durchs von außen hineingetragene Bewußtsein des Universalen aufgehoben, das Besondere aufgestört, substituiert und abgewogen, so macht der gerechte Überblick über das Ganze das universale Unrecht sich zu eigen, das in Vertauschbarkeit und … Weiterlesen

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flickenteppiche aus laub lichtgesprenkeltes dunkel auf denen füße stelzend glotzen die augen die spähen die hüpfend und doch vergeblich kühler sind, wenn sie naß einen trockenen weg suchen lockende lichtferne wähnen wo zwischen innen und außen ich er geht sich … Weiterlesen

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Finisterre Das Ende der Welt: die letzten Finger, knöchelig, rheumatisch, Sich krampfend an Nichts. Schwarze Mahnende Klippen, und das Meer berstend Ohne Grund oder mit Nichts auf seiner anderen Seite, Gebleicht durch die Gesichter der Ertrunkenen. Jetzt ist es nur … Weiterlesen

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