Autorenarchiv: Helmut Schulze

nicht mich sehen sondern das, was die eule gestern gesehen als sie ins dunkel flüchtete aufgescheucht von den scheinwerfern meines autos und sehr dicht vor meiner windschutzscheibe über die straße flog mit ihren weiten weißgrauen schwingen wie aber sah ich … Weiterlesen

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die erste silbe gellend ruf‘ ich dich immer dann wenn du dich scheren sollst dann reimst du „bellend“ und rufst hingegen mich als wär‘ mein name dein gebell du aber verstellst dich nicht: ich soll tatsächlich kommen (ich habe es … Weiterlesen

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Hand, such den anderen Weg Laß nach, laß nach und nach Die Dinge, die du genommen; Versuch den Weg, auf dem nichts bleibt In der Hand. Hand, such den anderen Weg Wenn du dann alles verloren, Was du gelassen, Die … Weiterlesen

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dein seidenes haar (so lang gewachsen in all der zeit!) das eilig die buchhandlung durchquerte ließ mich heut’ fast mein wahrnehmen für wahr nehmen leugnete schließlich mein wahrnehmen denn dein seidenes haar es wurde einverleibt von irgendeinem treppengeländer das – … Weiterlesen

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eine sternschnuppe und ich wünschte mir nichts noch eine sternschnuppe und der wunsch entstand a posteriori eine dritte sternschnuppe und ich wünschte mir eine vierte die aber kam nicht über den zaun hinweg beschrieb lediglich die noch glimmende kippe eine … Weiterlesen

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du färbst deine grauen haaransätze und ich sitze hier und versuche farbe in meinen grauen alltag zu bringen und ein jeder von uns klagt über die wie immer zu kurz bemessene zeit

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am wege gefunden: „Wenn keiner mir glaubt, wie soll ich es den Völkern und den italienischen Behörden und denen der ganzen Welt sagen, daß bald ein Meteorit größer als Umbrien auf die Erde fallen wird?“

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es scheinen vollkommenheiten, aber nur für deine augen: sie haben keinen wert; wie viele feinde in einem freund, und in wieviel ruhe birgt sich ein dieb! wie viele wohlgestaltete pferde kommen, schwach geworden, nicht ans ziel! wie viele kamele auf … Weiterlesen

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es dringen immer so worte an : „o beguile“ : „obergeil“ : und die hand fährt dabei in die haare : streicht sie zurück : streicht sie glatt : oder bringt sie in unordnung : und am liebsten möchte ich … Weiterlesen

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woher nehme ich, wenn nicht aus dem nordwind, die kälte, die mir steigt bis ans herz hinan? woher nehme ich, wenn nicht aus deinem blick, die ferne, die mich bringt von süd- nach norden? woher nehme ich, wenn nicht aus … Weiterlesen

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