Autorenarchiv: Helmut Schulze

aus den blättern gefallen: KEEPER Why looks your Grace so heavily today? CLARENCE O, I have pass’d a miserable night So full of fearful dreams, of ugly sights SHAKESPEARE, The Tragedy of King Richard the Third … wiewohl der schrecken … Weiterlesen

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in allen seelenzweigen die lockrufe der vögel ziehen dich an den ohren in alle verästelungen lassen dich immer wieder neu an ständig wechselnden klanghaken baumeln bis plötzlich ein windstoß die trockenen blätter der eiche entreißt und ein raschelnder schwarm welker … Weiterlesen

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[Wo das Meer stillsteht 2,2] Mondfinsternis ein rinnsal süßen blutes tröpfelt in deinen mund giftiges blut das gerne du trinkst schlammige zitzen      blaues marmeladentröpfeln die zarteste der hände tränkte das papier deines fleisches      mit wasser diesem unreinen tod den du … Weiterlesen

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glassplitter auf mauern sah ich zum ersten mal bewußt in split : rund ums hajduk-stadion : drohendes splitzendes glas : und kein darüberklettern möglich : und ich dachte an die reise : und fischte Vespers „reise“ aus dem regal : … Weiterlesen

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Wenn es zum Beispiel passierte, daß Abschaffel die Küche seiner Wohnung betrat, und im gleichen Augenblick begann das Aggregat des Kühlschranks zu summen, dann suchte Abschaffel, weil er glaubte, auch das Summen des Aggregats auf sich beziehen zu müssen, nach … Weiterlesen

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aus jedem blick sprießt eine scherbenblume die dich enthauptet (und dann versuchen, sich wieder zu behaupten…)

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sie tanzte auf dem schützenfest mit einem andern glas klirrt in der nacht füllt mein bett mit scherben mit blanker faust die fensterscheiben zerschlagen seine trunkene eifersucht hoch gebunden sein arm tief und rot die blutigen wunden lange noch ersetzte … Weiterlesen

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[Wo das Meer stillsteht 2,1] 2. HAUS ALS SCHATTEN Die behauptung der krähe jeder morgen stirbt einmal mehr in der sprache der krähen krähen benutzen dunkelheit      um licht zu entfalten grüne gräber      zertreten zertrampelt tiefe wälder zeigen konturen das fleisch … Weiterlesen

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nicht unwandelbar in der stille hängt an der wand das bild ganz losgelöst davon sein wille bleibt ewig ungestillt nicht schüttelt uns flocken frau holle schlossen sind’s weil sie schmollt blütenzehrende unheilvolle saat im donner der grollt nicht frommt mir … Weiterlesen

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vor der schwarzen gewitterwand : leuchtet aus sich selbst heraus : in seinem neuen gelben anstrich : der noch unbewohnte neubau : oben am hügelrand : einsamer nie : und mir fiel das wort ein : gewittereinsamkeit : das leuchten … Weiterlesen

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