Autorenarchiv: Helmut Schulze

was der regen nicht …

was der regen nicht mit seinen raren tropfen sägt jetzt die grille [sic-haiku]

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überlebensgruß

1. ich weiß hinter den dunklen wolken wartet mein vater Wasmachstdueigentlich? 2. der rüssel peitscht den hasen solange bis er einen bikini trägt und der elefant sich in ein chamäleon verwandelt 3. In meinem zerschossenen Knie stand mein Vater, über- … Weiterlesen

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wind brachte …

wind brachte gewittergeruch brach äste (dürre) im schweigen dann dein grollen von ferne himmelweit dunkel dein aug‘ verborgen die blitze dein‘ karessiert fliege mir haut

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die lind‘ die sieg- …

die lind’ die sieg- is fahrn dahin die hand bei flut wölbt rundes sich der lind’ der sieg- versink’ im schlick bei ebb’ der lind’ der sieg- is fahrn im stocherblick geht zeit dahin

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die einzige freiheit …

die einzige freiheit : die wir haben : ist die freiwillige unfreiheit : der liebe : und ich meine : nicht : die liebe : zum vaterland : denn sie entspringt einem anpassungsprozeß : einer ehe beispielsweise : der ebenso … Weiterlesen

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unfrei

„kluges thermometer“ dacht’ ich stets „nie zeigst du mehr als neunundzwanzig komma neun grad celsius an!“ als wolltest du dem übermut der subjektiv empfundenen hitze einhalt gebieten und mir hitze- freiheit einreden nein, heute war’s mir gar nicht recht daß … Weiterlesen

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der traktor fàhrt seine bahn …

der traktor fährt seine bahn die augen seh’n, was sie immer sah’n in all diesen jahren die antwort fragt ein „ich ahn’“ immer schon, und du weißt es im wahn in all diesen jahren am ufer, nimm ihn, den kahn … Weiterlesen

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sich heim-at-men

sich heim-at-men        [„il suffisso men del plurale in cinese…“] atmen sie – hopp – die atmen sie mehr das atmen sie – hopp – und den gelben den sommer-, den reiter, den -fluß        [Huang He               Huangho                      Hoangho] abgemähter … hai … Weiterlesen

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mich blößt mein wort …

mich blößt mein wort das schattenlos ich leg’ den herzkieseln zu ein mosaik aus weißen steinen den augen angeträumtes rot

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Rom und Catull

Rom und Catull Sei nicht schockiert, Fremder, wenn wir immer noch den Genius des Catull nachahmen. Da du nicht mehr die meine sein willst, mich auch nicht mehr mit keiner Liebe lieben willst, werde meine Geliebte und verkauf mir deinen … Weiterlesen

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