s : schrieb ich : und wartete : auf die fortsetzung : als ob ein buchstabe : allein ausreichte : als keim für einen text : selbst ein Es : bedeutet nichts : es verbirgt sich : und treibt sein unwesen : im verborgenen des offenbarten verborgenen : und borgt mir bilder : aus denen ich : schreibend mich herauswinde : um dahin zurückzukehren : was ich verlassen wollte : s

Gehe in dich, das ist leicht gesagt. Doch es zu tun, ist schon deshalb schwerer, weil da wenig Auslauf ist. Was aber nicht hindert, sich immerhin zu versenken. Nur wer verstockt ist, steht in sich still.
(Ernst BLOCH: Tübinger Einleitung in die Philosophie)

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4 Antworten zu

  1. laralia sagt:

    „gehe in dich“ erkenne dich selbst!
    forderte die pythonschlange von delphi
    ist schickte mich an,
    ihr zu gehorchen.

    was ich zu erkennen begann,
    mochte ich nicht kennen müssen.
    mich entdeckend erschauderte
    ich vor sich
    bedachtsam begann ich,
    sich wieder vor mir
    zu bedecken und gnädig vor wahrhaftig
    das verkennen zu üben

  2. laralia sagt:

    „s“ … „verstockt“ s
    es
    ES
    leid des Freud
    immer unbewusst
    unbekannt
    blackbox
    moloch
    dämon
    demiurg
    leviathan
    s-haken
    fleischerhaken
    schlange
    aufrichtig ssischelnd

    §§
    $

    wer verstockt wird
    im drill
    marschiert am besten
    bei der mobilmachung
    uninformiert
    uniformiert
    dressiert
    schneidig im ausgehdress
    achtung richtung vordermann
    schiess oder
    du gehst ein
    und dein licht aus

  3. laralia sagt:

    „im verborgenen des offenbarten verborgenen“ http://www.panoptikum.net/optischetaeuschungen/index.html

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