im hangar…

im hangar
schon bereit
raubvögel
zu kreisen
(conditio
sine qua non)
die himmel
zu machen
sie dann zu
zerstören
im hunger
zungenschnell
von ās (alt-
indisch) zu
ōs (latei-
nisch) im mund
zu hausen

Aòh, ma che…

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prä- der um …

prä- der um
algen sich
schlickende
ahnendung

posttraum der
vom a sich
spaltende
ahnenfang

suppe für
drei tage
die löffl’ ich
drei tag’ lang

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PASSIONE – Canio Loguercio, Peppe Servillo, Maria Pia De Vito

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abseitsmomentfinger …

abseitsmomentfinger
(sag du)
zweifingervondir
ganzhandmorgenfern
spiegeldreieckfoto
(wo?)
baumanlehnungsspottbilder
(wie ich)

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harmen nicht …

harmen nicht
die formen form
die all die
speculatiusse
der reime zimt
der rhythmen
curry?

spuksprache
will
gleich um die ecke
sobald sie sich
gezeigt

sprechen aber
spuckt und spricht
und will gleich
um die ecke

bringen

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dei’m’und …

dei’m’und
nich’trau’n
der kopu-
bilabi-
bis daß das
bilabi-
pst! euch schei-
det am her-
(de ta mer)
ku- allweg
(tät’s ein i?)

wir sand wie
gurren-de-
infi- (mo!)

zierde die
du den lipp’m
entziert

aller all-
radkünste
bar und auch
verlustig

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Samuel Beckett – Not I (1973)

Part 1 of 2

Part 2 of 2

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der dschungel der seelen so dunkel …

der dschungel der seelen so dunkel
wie die haut und die augen, die
das moderne leben aufpäppelt zu
harter notwendig- und niedrigkeit
rom nunmehr im klinsch unreiner
ordnungslosigkeiten, blinder stil-
verwirrungen, so wie eine flutwelle
über einstürzende dämme tritt: ohn-
mächtig spürt es das rom der macht,
pöbel noch, das nationale bangen.

Pier Paolo Pasolini

letzte strophe von teil I des gedichts „L’umile Italia“: La jungla delle anime scure / come la pelle e gli occhi, che / la moderna vita nutre a dure / necessità e bassezze, ormai è / su Roma, la stringe in impure / confusioni, in ciechi smarrimenti / di stile, come una piena sale / oltre i rotti argini: impotente / la Roma del potere ne sente, / ancora plebe, l’ansia nazionale. – wiedergefunden nach monaten „Le ceneri di Gramsci“ unter einem antiquariatskatalog im zeitungsformat, als ich dann doch mal wieder staub wischen muße.

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dies mein blick aus dem fenster …

dies mein blick aus dem fenster
dies mein dorf
dies meine stadt
dies die karte die ich dir versprochen
wo man nicht wirklich weiß
was auf der karte zu sehen
vielleicht ein pferd
dessen zügel nicht mehr ausreichen
sich zu entsatteln

so bleibt uns im sattel nichts

als der augenblick

und die prärie

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die rauchschwaden …

die rauchschwaden
im land ringsherum

die da herum
sitzen und
vor sich hin pfeifen

die da sind und
schweifen im rauch

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