jemanden zurechtweisen : das heißt jemanden einzäunen : nicht in SEINE grenzen : sondern in das auschwitzgehege : des gemeinen denkens

daß dabei persönlich erlittenes unrecht : ins spiel kommt : rechtfertigt nicht : daß dann das unrecht weitergegeben wird : um weiteres unrecht zu erzeugen

wahrscheinlich erzeuge ich selber dadurch unrecht : ich versuche zu relativieren : wenigstens das

guter Mensch!

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dumpf moralisierend, wie Sie sich präsentieren

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Variante zu RILKE:

Ich ekel‘ mich so vor der Menschen Wort

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ach, parallalie, Sie sind schon wirklich ein bedauernswerter Mensch.
was würde Ihnen Kraft geben, wenn Sie kein Mensch mehr bedauern würde?

nun, ich könnte immer noch mich selbst bedauern…

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schwer zieht mich
erdenschwere
geknüpft in regenfäden
die sich erdschwer
fädeln in
erdenschwere
kein aufwärts
nur abwärts
ein
down down down
aber kein
down under

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Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria RILKE

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gut aber läßt es sich ruhen : auf gepfühlen : solang‘ einem das kopfkissen nicht fortgezogen wird : schlafet allzumal : solange ihr lebet : werdet ihr immer wieder wach werden müssen

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spontane floskel : es geht den bach runter : heißt doch nur : daß ich etwas in den bach geworfen habe : damit es den bach runter geht : und ich mich im „alles fließt“ : spiegelnd : rechtfertigen kann : für : was? : für mein handeln und wandeln : (zeigefinger Adorno: Die abscheulichsten Clichés sind vielmehr Wortverbindungen von der Art, wie Karl Kraus sie aufgespießt hat) : verborgen dahinter „handel und wandel“ : (was darf’s sein? : kommse näher kommse ran : hier wern se genauso beschissen wie nebenan) : wobei auch „wandeln“ : ein sehr zweideutiges verb : gehe ich spazieren oder verändere ich? : nein, also für : die art : mich zu verhalten : zu reagieren : und dann mich selbst : darob : zur ordnung zu rufen : (floskel!) : zu tadeln : mich nicht schon zu bedauern : sondern lediglich zu bemitleiden : bemitleiden? : zu : sagen wir : zu verrühren in der salzigen suppe der realität : die ich am liebsten ausspuckte : so salzig ist das : und darum geht das : was ich dem bach übergab : ebendenselben hinunter : auf nimmerwiedersehen : aber mitnichten auf nimmerwiederdenken

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teutschland lutschende flutsch : husch husch : land wo „guter mensch“ gesagt wird, um zu verunglimpfen : utschland : zum heile der volksseele : „gutmensch“ : beharrt journaille : harren des mordens : rechtrechtrechts : links = unrecht(s) : vereinskarnickelmeierei : immer im verein und nie allein : kein parallalie-verein : nein! : parallalie-ich : ja! : gutter mönsch du kehrst so stille : jawollja : hacken zusammen : dürfen se nich : sollen se nich : geht se nix an : lutschland lutscht mit ellbogen : kräftig stoßen : nich feige sein : immer mut mut mut : autschland auch : hirnverbrannte wehwehchen : rehklahme „perché io valgo“ : wertheim : wertes heim : preiswert : unwerte schreibe : unwerte kunscht : kunschte ma sehn : hacken und kreuz : „ich verbiete ihnen“ : „ich fordere sie auf“ : Heinrich Dumpfmoralmayer : dumpf’m mer allsamm’ oral : huch, die bösen! : huch! die buben! : alles putt machen : alles putt : dumpf’m mer allsamm’ oral : hack’n zusamm’ : schreibert schrebergärten er : schrebert gartenschreibe er : schreibgaraus machen : garausgeschreibmaschen : guter mensch du gehst so stille : müssen auch wohl utschen das land : flutschet nicht so recht : leistung bitte : antworten bitte : auf allen scheiß : antworten bitte : karrussel mit neger = dreckschleuder : hört man in utschland sagen : unmenschen immer die anderen : die deutschen sind die einzigen menschen : gut’ nacht marie : die deutschen sind die einzigen menschen, denen gute menschen ein greuel : dürfen se nich : können se nich : sollen se nich : sie sollten lieber : machen sie das doch so : können se nich anders? : nee!

da der text, auf den sich das obige geschreibsel indirekt bezog, gelöscht wurde (wofür ich danke!), ich aber dennoch nicht grundlos irgendwas daherquatschen will, setze ich den betreffenden, gestern noch kopierten passus, hierher:

„Versuchen Sie doch nicht, sich wichtig zu machen, indem Sie sich kommentierend einmischen in Geschichten, die Sie nicht kennen können, und nicht einmal kennen sollen, dumpf moralisierend, wie Sie sich präsentieren, guter Mensch!
Nebenbei und überhaupt:
Die Tatsache, dass Sie ihr weblog für jeglichen Komentar gesperrt haben, inclusive der früheren Tatsache, dass Sie auf Kommentare nie
[„nie“ ist nie korrekt! – Anm. von mir] geantwortet, geschweige denn sich gegen Kommentare ausdrücklich gewehrt haben [nicht ausdrücklich gewehrt? also muß man in deutschland immer gleich mit füßen in den arsch treten, um verstanden zu werden? – Anm. von mir], zeigt Sie als feigen Menschen, der immer den Anderen, die was tun, die Schuld gibt für das, was Sie selbst aus Feigheit oder Bequemlichkeit oder diesen und jenen unerkennbaren Umständen gerade nicht tun
ach, parallalie, Sie sind schon wirklich ein bedauernswerter Mensch.
was würde Ihnen Kraft geben, wenn Sie kein Mensch mehr bedauern würde
?“

ich verschweige lediglich, wer’s geschrieben hat… mehr nicht.

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was soll ich hier desavouieren und verpetzen? alles quatsch!

Alles Geschriebene bisher quark
Robert WIENES

keinen quark breittreten : will ich : un‘ will ich

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