durch die tür der veranda
unter den schwarzen himmel
und spinnweben knistern durchs haar
die sterne spiegelverkehrtes bild
lauer sommerabende
schneckenschrift auf beschlagenem glas
erste zigarette

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alle türen offen
in deine augen
aus deinem mund
verschlossen mir
nur die schritte
ihr herein und hinaus

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käfige II

knabbert an meim häuschen wer mir da
himmlisch kind und knäuschen du wind

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 6,4

6,4 Geheime Anspielungen auf diese Funktionen schimmern durch den Schleier der Kultbilder hindurch: so ist Apollo dabei, seine Lyra zu stimmen, Athene ist gewappnet und Aphrodite nackt, da die Harmonie Schönheit hervorbringt, und die verbirgt sich nicht hinter sichtbaren Dingen.
Da dies die Identität dessen ist, der ursprünglich das Universum trägt, muß man glauben, daß die anderen Götter sind in diesen: wie Dionysos in Zeus, Asklepius in Apollo, und die Grazien in Aphrodite

[Salustius 6,3] <<>> [Salustius 6,5]

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käfige I

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schnuppmhab
schippngram
schnappnschon
schupsnrein
schippnzu
schnuppmweg

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an der koromandel-küste stehen
die augen mit der hand abgeschirmt
aufs meer hinausschauen
und sich fragen:
„wie bin ich eigentlich
hierher gekommen?“

„Maabar“ ruft’s dann
von ferne aus dem Milione
… und jenseits des fensters
herbstlarven im halbdunkel

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Und endlich stirbt die Sehnsucht doch,
wie Blüten sterben im Kellerloch,
die täglich auf ein bißchen Sonne warten.
Wie Tiere sterben, die man lieblos hält.
Und alles Unbetreute in der Welt.

Peter ALTENBERG

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dank an itaipu

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mondlicht- und schatten
die langsam versiegen
ein letztes kräuseln
der bodenwellen
ein grauer moment noch
und aurora beiseite reißend
wirft sonne dir tag
ins gesicht

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