bild, ich will dich …

bild, ich will dich,
bild, besudeln
in deinem süden
mich suhlen,
du bist, bild, dich
verbinsend, ein
süden mir und – jüx
dann und purpurn
ergründen bül-
bül im faunsaug‘
dein sprühen im bin

kursives aus dem „Syrinxliedchen“ von Else Lasker-Schüler

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sein wie die ulme …

sein wie die ulme
am rain
zwischen gelb und grün
beides schattend
und das nichts
je nach der sonne
krone sein und ohne
himmel reich

denn höher steigen
die hügel dahinter
von hier aus der ferne

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unter den thujen im schatten mit billig-rotwein

unter den thujen im schatten mit billig-rotwein:

1.
daß ich dir vor den kopf
stoße, geschieht,
damit du merkst,
daß du einen hast

2.
gradaus die evolution
des affen (Sie Aff!)
recht(en)s schert aus
der mensch
mangels instinkt

3.
ein italienisches gedicht

Kursives aus „Inzest oder die Entstehung der Welt“ von Alban Nikolai Herbst und Barbara Bongartz

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 15,1

15,1 Auf dieser Grundlage klärt sich auch die Untersuchung zu den Opfern und den anderen Ehren, die den Göttern dargebracht werden. Denn an und für sich fehlt es dem Göttlichen an Nichts, und die Ehren werden zu unserem eigenen Nutzen dargebracht.

[Salustius 14,2] <<>> [Salustius 15,2]
Einleitendes

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hintraumeln über …

hintraumeln über
taumelwiesen
trocken wächst
im brustkorb
ein ungrünes weh
unter knisternd
tastenden schritten
bis ein nahes
übergroß – dich –
statt des herzens
zum stillstehen bringt

hintraumeln über
taumelwiesen
trocken knirscht
im brustkorb
die ungrüne not
unter behutsam
sich nähernden
angstschritten
bis die nähe übergroß
anstelle des herzens
das stillstehen übt

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vier augen

einst thronte dieses bild (Dino Buzzati: Santa Ingenuità) über meinem blog:

heute in Rom:

vgl. auch hier:
/?p=2555

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Baldus

Mich überkam das Gespinst, wie – naja – noch nie eins gewesen,
Baldi Geschichte zu singen, geherzt von fetten Camoenen,
Dessen Ruhm so weit schon erklingt, des Name ein Donner,
Und es erzittert die Erde, voll hat die Hosen die Hölle.

Phantasia mihi plus quam phantastica venit
historiam Baldi grassis cantare Camoenis.
Altisonam cuius phamam, nomenque gaiardum
terra tremat, bratrumque metu sibi cagat adossum.

So weit so naja der versuch, mir den Baldus von Teofilo Folengo vorzunehmen, die silben der Odyssee des weiland Voß entlang stolpernd – entsprechend der hebungen usw. War halt so eine idee. Die aber schon lange gärt. Für eine makkaronisierung des texts weiß ich allerdings noch keine lösung. Somit muß die einrichtung einer rubrik „baldus“ im menü noch warten.

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das bleibende tier

rubrik: bücher und ihre tiere

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den blättern …

den blättern
ein wind sein

blättern

is it not
singing
that bird?

game over
and

stille

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gegenton und mitton …

gegenton und mitton
wer will das unterscheiden?
beide sind dem ton
etwas schuldig

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