calcutta am ganges …

calcutta am ganges
genauso : dieses wort
bill ramsey denk’ ich
und utopie : kein ort

das warten
der mondschein
im garten
mit sich : allein

die winde die tosen
die haben weder ohr
noch auch verlosen
die rosen : dein empor

dich bauschen
und gellen
im rauschen
meeres : wellen

ich wollte dir winken
aber du sahst mich kaum
wolltest dich schminken
hattest anderen traum

Heimlich erzählen die Rosen
Sich duftende Märchen ins Ohr.

lyrisches intermezzo IX (nach vorgeschriebenen endreimen)

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doch nicht ich …

doch nicht ich
widersteh’
deiner augen
übersee

und lache
wenn so schön
du gelogen
was gescheh’n

wie so nett
sich verspricht
wem an statik
es gebricht

Der Herzallerliebsten Gesicht

lyrisches intermezzo VIII (nach vorgeschriebenen endreimen)

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straucheln mehr denn tauchen …

straucheln mehr denn tauchen
ich atme aus ich atme ein
deine worte die mich stauchen
ich war und bin’s, war’s nicht: allein

dir am leben
aber blieb und
heftig kleben
die eine stund’

Wie der Kuß von ihrem Mund

lyrisches intermezzo VII (nach vorgeschriebenen endreimen)

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im überschwang …

im überschwang
verdammen
sie das eisenherz
zum tode die flammen

und ehern fließt
was tränen-
fluß und heiß umschließt
dich der der : sirenen

Sterb ich vor…

lyrisches intermezzo VI (nach vorgeschriebenen endreimen)

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dich schön …

dich schön
und wieder zu sehn
da wirst du gleich
ganz anders als bleich

so morgenrot
wie reitertod
doch im gegenlicht
da fotografier’ ich nicht

… erlöschen w[ü]rd das himmelslicht!

lyrisches intermezzo V (nach vorgeschriebenen endreimen)

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schon wieder seh‘ …

schon wieder seh’
ich dich beim dejeuner
dich hundertmund
wollt’ tausendstund’

ich hab’s gewußt
du willst die schweigelust
ich schweige: ich
und du schweigst: ich

soooo werd ich ganz und gar gesund

lyrisches intermezzo IV (nach vorgeschriebenen endreimen)

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 21,2

21,2 Aber auch, wenn nichts von all dem wahr wäre und sich bewahrheitete: Ganz zu schweigen von dem Vergnügen und dem Ruhm und einem Leben ohne Kummer und Sklaverei, die sich aus ihr ableiten, wäre die Tugend allein ausreichend, diejenigen glücklich zu machen, die sich dafür entschieden haben, tugendhaft zu leben, und es auch vermochten.

[Salustius 21,1] <<>> Ende
Einleitendes

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omne …

omne
omne
deine kleine deine
reine deine feine
omne
omne

beschwör die ros’
die lil’ je nun
den tau das om
das mani
padme hum

lyrisches intermezzo III (nach vorgeschriebenen endreimen)

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Salustius, Über die Götter und die Welt – 21,1

21,1 In jeder Hinsicht glücklich und – insbesondere – befreit von der Unvernunft und von jeglichem Körperkontakt, vereinen sich die Seelen, die tugendhaft gelebt haben, mit den Göttern und regieren mit ihnen die ganze Welt.

[Salustius 20,3] <<>> [Salustius 21,2]
Einleitendes

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dich verdrießen …

dich verdrießen
heben empor
die beschwerden
vorm gesetzestor

ach sieglindchen
allüberall
auf den dingen
harret reim auf ball

und wenn du mich lieb hast, kindchen,
schenk ich dir die blumen all

lyrisches intermezzo II (nach vorgeschriebenen endreimen)

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