daß ich keine …

daß ich keine
gedichte mehr
lesen kann

denen ein
strahlendes
gebiß
vorangestellt

meins ist künstlich
zum größten teil

manchmal schlafe
ich ohne es

den träumen
ist das egal

im spiegel dann
am morgen
halten die lippen
dicht zueinander

und sagen lieber nichts

Dieser Beitrag wurde unter nebensätze veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

2 Kommentare zu daß ich keine …

  1. ANH sagt:

    „am morgen
    halten die lippen
    dicht zueinander“

    Puh, das ist heftig! Gerade das „z u einander“.

  2. je nun, sie versteh’n sich

Antworte auf den Kommentar von ANH Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.