Marcello Sambati: noch einen hauch, ein nu noch lang …

noch einen hauch, ein nu noch lang
ruckweise und entzaubernd üb’ ich mich im schwinden

o sanfte schwester, der illusionen freundin
kiefernnadeln leg’ ich auf deinen bauch
ich ergebe mich und verstehe dennoch nichts
im herzen der nacht lebe ich aufgeweckt
wache ich, erloschener stern, über dein licht

Ancora un alito, un istante ancora
A strappi e disincanto mi esercito a mancare.

Dolcissima sorella, amica d’illusioni
Aghi di pino poso sul tuo ventre,
mi arrendo senza più capire.
Nel cuore della notte vivo svegliato,
veglio la tua luce stella estinta

Marcello Sambati: Tenebre. Roma 2010

Dieser Beitrag wurde unter tenebre veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.