Sylvia Plath: A Sorcerer Bids Farewell to Seem

I’m through with this grand looking-glass hotel
where adjectives play croquet with flamingo nouns;
methinks I shall absent me for a while
from rhetoric of these rococo queens.
Item: chuck out royal rigmarole of props
and auction off each rare white-rabbit verb;
send my muse Alice packing with gaudy scraps
of mushroom simile and gryphon garb.

My native sleight-of-hand is wearing out:
mad hatter’s hat yields no new metaphor,
the jabberwock will not translate his songs:
it’s time to vanish like the cheshire cat
alone to that authentic island where
cabbages are cabbages; kings : kings.

Sylvia Plath – Jugendgedichte aus einem Bändchen, hier auf Englisch und Italienisch erschienen, mit unmöglichen Übersetzungen (etwa „flamingo“ mit „rosa“ und „jabberwock“ mit „menestrello“, als hätte er nie die Tenniel-Illustrationen zu Alice gesehen („cheshire cat“! wird zu „gatto ridente“), Titel: „Non cercare mai d’ingannarmi con un bacio“ (= „Never try to trick me with a kiss“); achso der Hersteller dieses Bändchens heißt G. D’Ambrosio Angelillo…). Vielleicht ja den Titel übersetzen, Dr. Schein wird sich freuen: Ein Zauberer verabschiedet sich vom Schein (Angelillo übersetzt: Sieht aus, als verabschiedete sich ein Zauberer (Un mago sembra che dica addio)).

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3 Kommentare zu Sylvia Plath: A Sorcerer Bids Farewell to Seem

  1. walhalladada sagt:

    Sieht aus, als ließe Schein nicht zu, dass man ihn verabschiede…
    Das freut 🙂

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