Eis am Stiel, noch einmal

Doch immer stahl sich wieder Eis in sein nächtliches Träumen. Die zugefrorenen Kanäle. Die Sicherheit des Eises. Jede Nacht zum Eis zurückzukehren, wie in ein Zuhause. Sich waagerecht wie Eis unter der Oberfläche niederzulegen, in den schosslosen, den nicht zu brechenden, den lange vermissten Schlaf zu sinken … Unten in der anderen Welt der Kindheit und der Träume, wo Eisbären nicht mehr tapsen und töten, sondern, kaum im Wasser und unter dem Eis schwimmend, große, amphibische weiße Meeresgeschöpfe werden, so anmutig wie Delphine.
Pynchon, Gegen den Tag

und in der YouTube-Liste gleich darunter Judy Garland und Somewhere over the Rainbow, auch kaum zu glauben.

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Ein Kommentar zu Eis am Stiel, noch einmal

  1. SubiQue sagt:

    Pynchon, Gegen den Tag… eines der schönsten Bücher. Ich nehme es immer wieder in die Hand. Der Raum, der sich hier auftut, schließt sich eben nicht, wenn man das Buch schließt.

    >>> hier ist die Originalversion von 1943 zu hören.

    Danke! für diesen Eintrag, d e swegen auch… 🙂

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