vielleicht sollte ich mal …

vielleicht sollte ich mal
meine mutter begraben
die schon so lange tot

meinte der psycholog‘

handvoll erde
handvoll erde
handvoll erde

(besser doch erst noch
ein loch graben…)

(wie aber ein loch
graben? mit worten…)

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14 Antworten zu vielleicht sollte ich mal …

  1. Grau sagt:

    Mit … mundvoll erde.
    kein psycholog ersetzt das psycho loch.
    So loch doch schon.
    Ich loch doch schon.

  2. pollykrohm sagt:

    muttererde der mutter oder vielleicht mehr ein hügelgrab der matrone. oder ein iglu erstmal. gefrorene erde mit heißem wasser gießen. vielleicht wächst dann auch was schließlich?

    • parallalie sagt:

      hm… dickicht und dornröschenschlaf vielleicht… und erst in hundert jahren wecken…

    • pollykrohm sagt:

      prinzenpflichten wahrnehmen…?
      zeit kann hervorragend ein grab formen, glaube ich.

    • parallalie sagt:

      das wäre tatsächlich ödipal adäquat… aber was nicht beizeiten geschehen ist, vermag die zeit später auch nicht mehr zu reparieren

    • pollykrohm sagt:

      man müßte das ‚mit der zeit vergeht das von selbst‘ wörtlich nehmen. nur von selbst aus kann es vom selbst vergehen. mit zeit. aber graue hügelgrabtheorie….

    • parallalie sagt:

      und die hockergrab-geschichte?

    • pollykrohm sagt:

      hockergrab? kenne hockerkocher. aschenmacher. noch so was. aber kein grab das.

    • parallalie sagt:

      Hockergrab, ein Grab, in dem der oder die Toten mit mehr oder minder stark an den Leib gezogenen Knien, auf der linken oder rechten Seite liegend, selten auch sitzend, bestattet sind. H., die erstmals aus der Altsteinzeit belegt sind, in der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit bes. verbreitet waren und auch noch in den jüngeren vorgeschichtl. Epochen auftraten, waren (und sind es z.T. noch heute) auch bei zahlreichen Naturvölkern üblich. Am ehesten lassen sie sich als Nachahmung der Schlafstellung [Dornröschen] oder aber, bei extrem angezogenen Gliedmaßen, als durch Furcht vor einer Wiederkehr des Toten bedingte Fesselung erklären. Andere Deutungsversuche (z.B. Arbeitsersparnis bei der Anlage des Grabes oder Analogie zur Lage des Embryos im Mutterleibe) dürften verfehlt sein oder allenfalls für bestimmte Situationen oder Kulturen zutreffen.

      nach: Brockhaus Enzyklopädie, Hervorherbungen von mir

    • pollykrohm sagt:

      ach doch. hörte davon. aber wußte nicht um den namen. finde den embryovergleich aber emotional erstmal den direktesten. aber emotionale verfehlungen sollen vorkommen.

    • parallalie sagt:

      bin vielleicht gar selber eine : soll vorkommen

    • pollykrohm sagt:

      nur eine? undenkbar. erst recht nicht hier! vielschichtigkeiten scheiden doch menschen von figuren. oder ist gemeint: das ergebnis einer? das kann vorkommen, fürwahr. immer dennoch ansichtssache.

    • parallalie sagt:

      zu(ge)fall(en) sollvorkommen : kannvorkommen
      habenseite : sollseite
      conto
      fino a tre
      hab‘ ich
      sonst nichts
      als
      ansichtskarten
      für das
      was wa(h)r

      ergebnis
      ergebenst

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