„genadij“ – wie einem so wörter plötzlich zukommen : zu genade nur und gnade : reduziert sich – in sich selbst zusammenfallend – dieser vorname : kein nachname : noch so ein vineta meiner privaten erdkunde : um das sich bilder häufen : auch schadenfroh hämende fische

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4 Antworten zu

  1. laralia sagt:

    folter zu Ihrem beitrag ( verrisse von DD`s „Guantanámo) in ANH`s blogg:

    http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/1998/imp980206.html

    die logische engführung solcher verrisse wäre:
    abschaffung aller zeichen, rituale, mysterienspiele und texte zur theologie des kreuzes … abschaffung der „christlich-abendländischen werte“ …
    doch da die mehrzahl der kulturkritiker nicht mehr intus hat, welche
    2004jährige (minus 312 jahre) leidensverherrlichung sie da prägt, aus welchen wurzeln sie ihre „diskretion“ saugen, sind solche moralgestikulierenden verrisse nicht erstaunlich, sondern tradition …
    nach dieser hätte der evangelist markus ( der allen anderen evangelisten die vorlage lieferte) die passionsgeschichte nicht schreiben dürfen – er war ja nicht dabei, er wurde ja nicht gekreuzigt – … Harriet Beecher-Stowe nicht „Uncle Toms Cabin“ … Hauptmann nicht „Die Weber“ , Charles Dickens nicht „Oliver Twist“ …
    … und da die, die heutzutage, heutzunächte gefoltert werden, nicht einmal mehr öffentlich hörbar schreien können – wie z.B. die öffentlich auf dem marktplatz gefolterten im „finsteren mittelalter“ –
    erfüllt es den tatbestand des hochverrats, wenn dichter sich anmassen, ihnen die eigene stimme zu geben …

    • parallalie sagt:

      ich würde auch sagen: abwiegeln dessen, worüber nachzudenken wäre, dessen, was sogar die eigenen auswendig gelernten und vorexerzierten überzeugungen (ein widerspruch in sich, ich weiß) auch nur geringfügig in frage zu stellen vermag. „ich halte mich daraus“. feiges kuschen vor landläufig gemachtem und propagiertem. übelste anpassung an politiker-rhetorik. ich lese sonst keine feuilletons, aber den falcke habe ich mir dann doch durchgelesen und gefunden, was ich abgrundtief herauslas. denn nichts anderes ist dieser verriss, als ein zeugnis von falckes verbrämter und wohlerzogener brutalität. was schon gar nicht mehr mit dem besprochenen buch zu tun hat, das nur noch zum vorwand wird für das negieren des unheils, das uns täglich auflauert.
      wie abstrus auch so ein buch, daß sich anmaßt, den „Tod des Vergil“ zu beschreiben“!

    • laralia sagt:

      verriss zum humus solcher verrisse gehört auch – den verreissern unbewusst –
      diese kultur, den tod zu preisen und ihn dekorativ darzubieten,
      nicht nur als anzubetendes „allerheiligstes“ in der monstranz.

      ecce:

      http://www.cappucciniviaveneto.it/DieGruft.htm

      schön sortiert waren auch die verwertbaren überreste der ermordeten kz-gefangenen

      die andere seite des „memento mori“:

      „Trovasex“ – heiße Tips, auch für Rom-Pilger
      Domenico D’Antuono, ehemaliger Mönch der Barmherzigen Brüder, hat einen Sex-Führer für Rom vorgelegt. Das 50-Seiten-Werk „Trovasex“ bietet einen Überblick über Bars, Sauna-Clubs, Sex-Shops und alles, „was an erogenen Zonen im Schatten des Petersdoms zu finden ist“, hieß es in der Zeitung Il Giornale. Das Büchlein wende sich auch an Pilger, die im Heiligen Jahr nach Rom kommen. Denn „der Umsatz der Pornogeschäfte hat sich verdoppelt“, sagte der 40 Jahre alte D’Antuono der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Mit dem Führer will sich der ehemalige Frater, der zwölf Jahre im Kloster gelebt hat, nach seinen eigenen Worten auch um die Randgruppen der Gesellschaft kümmern.“

    • laralia sagt:

      folter (2) was ist das, was in uns lügt, mordet stiehlt?:

      http://www.freitag.de/2004/38/04381801.php

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