schau
deine
füße
schwarz
so
samt
und
sonders
all das
und hörst
dich kaum
schau
deine
füße
schwarz
so
samt
und
sonders
all das
und hörst
dich kaum
stürzen
sich
aus
den
worten
in
deren
leere
hinein
sagen
merken:
disneyland
auf un’
gehoppt
kratzt
sich im
ohr
die
stimme
du weißt
es doch?
hab’
ein’
floh
all das
hand
redet um
den tag
schnur
los dahin
den faden
der spinne
im winkel
zwischen
decke
und wand
wenn
mund zu
die augen
wieder
lippen
un’
kain
abe’
lebt
uns
übe’
hin
&
aus
wem
sonst
die
zung’
die
schnitt’ne
von den ge-
stirngeistern
die schickse
verhängnis
die welt be-
tovernde
macht der
vermensch-
nichtenden
statt frei zu
have some hap?
Zu der Kafkas Eintragung [im Tagebuch] zugrundeliegenden Bibelstelle schreibt Martin Buber: „Der 82. Psalm, von dem hier die Rede ist, hat Gottes Gericht über jene ‚Gottessöhne’ oder Engel zum Gegenstand, denen er das Regiment über die Menschenwelt anvertraut hatte und die ihr Amt schnöd mißbrauchten und ‚falsch richteten’. Der Inhalt dieses späten Psalms hängt mit dem von der Gnosis verarbeiteten orientalischen Mythos von den Gestirngeistern zusammen, die verhängnishaft das Schicksal der Welt bestimmen, von deren Macht sich aber der Mensch zu befreien vermag, der sich dem verborgenen höchsten Lichte weiht und in die Wiedergeburt eintritt. Ich habe Grund anzunehmen, daß Kafka auch diesen Mythos gekannt hat: er hatte mich danach gefragt, als er mich 1914 in Berlin besuchte.“ (Martin Buber, ‚Schuld und Schuldgefühle’. Heidelberg 1958, S. 61f.). – Anm. zu Franz Kafka ‚Tagebücher 1914-1923’ (Tagebücher Bd. 3), Frankfurt a.M. 1994 (ftb 12451), S. 267.
von wann her
die zeit
gekommen
an der roten
ampel
der gegen-
verkehr
von wo er
gekommen
hausiert
das un-
bewohnte
elfenbein
türme nur
die schatten
die du wirfst
dir wird
von mir
kein wie
vgl. Shakespeare, Sonnet CXXX
in die nacht
zerhämmert
die nachbarin
ihre wohnung
sie hat schon
lang’ nicht mehr
gestöhnt
über meinem
schlafzimmer
tasten
a taste
a honey
verquer- &
fur-you-pie
fasten your
seat belts
ich zittere
und weiß
daß alle
kälte aus
den worten
kommt
die wir
uns sagen
oder daraus
daß wir
vergessen
außerhalb
der wärme
der worte
die wärme
der nichtworte
zu
sein