an sohlen
geheftet
die wege
die an
schuhen
haften
in denen
du steckst
bis ans
„bis hier“
unbe-
stritten
schrippen
schritte
an sohlen
geheftet
die wege
die an
schuhen
haften
in denen
du steckst
bis ans
„bis hier“
unbe-
stritten
schrippen
schritte
Gottfried Benn – Palau
Todesfuge – Paul Celan
mich lächelt
harm
aus aller
fassung
und hechelt
warm
was zungen
wehren
wenn mauern
sich
aus worten
zehren
über den
den gelassen
das glas
auf dem
heft den
rand hinein
in den kreis
wo welt
sich zur
kugel
gebiert
die in sich
gesichter
aus allem
all heraus
daß zeit vergehe
das schreibt
mit immer neuen
alphabeten
so hin auf alle
flächen
die zuoberst liegen
der blick
der sich dreht
und bleibt
SCHWÖRT mir die Liebste, daß sie treu: erkannt
hab ich die Lüge, will ihr aber glauben;
damit sie glaubt, ich wäre noch ein Fant,
dem schlechte Welt die Unschuld nicht konnt’ rauben.
So glaubend, daß sie noch für jung mich hält,
obwohl sie weiß, daß ich bereits in Jahren,
hab ich mich vor der Lügnerin verstellt,
daß beiderseits die Wahrheit wir bewahren.
Doch warum sagt sie mir nicht, daß sie lüge?
Warum bekenn ich ihr nicht mein Gebrechen?
Ach, Liebe liebt dergleichen Winkelzüge
und liebt es nicht, vom Ältersein zu sprechen.
Ich laß von ihr, sie sich von mir betrügen,
umlügend unsre Fehler zum Vergnügen.
Shakespeare, dt. von Karl Kraus
dich haben sie
ins dich gesperrt
die ge-dich-te
hallo-kumpel-
atmosphäre
was du nicht willst
das man dir tu
das füge einem
andern zu
‘tis pity
I have you forlorn
dich tu ich
dich tun
himmlisch
schön sagst du
sterbliche
von stein
ein traum
but home forsaken
du redest
wenn du redlich
und ich dich
dafür halte
schweigen selbst
ist redlich
deine stille
die sich dem tag
anschmiegt
was
unvorherig
gegen-wart
I sleep in the
subway, darling!