in der stadt
aus dem fenster
blicken und
lauschen
gegenlicht
und widerhall
kein echo
nur black box
für alles
in der stadt
aus dem fenster
blicken und
lauschen
gegenlicht
und widerhall
kein echo
nur black box
für alles
im schnellschritt er
und mitziehen
(kann ja so weit
auch nicht sein)
„wie weit ist es
denn noch?“
in der fremde
dein spiegelbild
als fremdes
dir gegenüber
seine bierflasche
zwischen den schenkeln
in der s-bahn
spitze deines v-blicks
nur nicht schauen
ins vorn wo
augen im wort
kenotaph sich begegnen
könnten
modersprache
aushäusig
in den rehbergen
wo das laub unter
den schritten nistet
bis hin zum schäfersee
wo die weiden
wo die…
„salice“?, nein
dich wollte
ich jetzt nicht
endlich
am ende
das atmen
atmen
im geist
pompa
magna
es hebt
die brust
auch noch
im sinken
sich
mit zugvögeln in
der krone wird selbst eine
eiche geschwätzig
unter dem bild
mit dem zentaur
und dem toten
hasen im schnee
eine scheintote
motte auf weißer
wand : mich ver-
folgt ein toter
schein : mir ent-
geht was mir
nicht fehlt
totem
zugehörig
die form einer
eidechse
im sonnenlosen
treppenhaus
steigen
ist auch ein
hinab
scheinbar
dein weißt du
wieviel sternlein stehn
(nachtschwarz der himmel
und mondlos das gewölbe)
quengelt keuchend
die treppe zum haus hinauf
(ins heim sich kehren)
kassiopeia wächst dir
über den kopf hinaus
und schreibt dir ein
heimkehrweh vor
in einer danach geschriebenen e-mail wurde daraus dieses:
Neith is
when
Cassiopeia
writes
her double-you
on black-woven
mirrors
password
to pass:
a woe
der kleine finger
der rechten hand
wischt versonnen
über den schreibtisch
asche hinfort
wie sagtest du:
unter der eiche
ganz hinten
die mit dem knie
wenn ich mal
nicht mehr bin
schwarz nun
die tischplatte
halt! noch ein
letztes wischen
mit dem zeigefinger