Die letzte Stunde des Tages begann ich mit den folgenden Worten: „Das griechische Wort lalein entspricht unserem Lallen. Lalle nennt der Dichter auch den Kieselstein.“ Ich stand dabei wieder am Fenster und sah draußen den Frühjahrsfluß strömen, in den der Wind bis zu den beiden Horizonten ein dichtes Muster von Längsstreifen zog, wie eine Regatta der Leere. „Ich werde ohne Liebe sein“, dachte ich. „Werde ich ohne Liebe sein? – Jedenfalls werde ich nie mehr in Sicherheit sein!“
Die Schwermut verwandelte sich jählings in etwas grundanderes: etwas noch nie so Erfahrenes, Sagenhaftes, Unerhörtes, dabei sofort Einleuchtendes, geradezu Begeisterndes – welches „Einsamkeit“ hieß; nicht als mein Schicksal, sondern als die Gegebenheit.

Peter HANDKE, Der Chinese des Schmerzes

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die tür geöffnet …

die tür geöffnet

mich hatte ich
nicht erwartet

die tür zugemacht

da bin ich nun

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hier klebt das ende

HIC TERMINVS HAERET (Daniel Spoerri)

Esther Seidel: Ein Besucher

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ende der reise …

ende der reise

herzen sind
kopfbahnhöfe

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vom gehen …

vom gehen
sprichst du
vom geben
sich dessen
eingedenk sein

des wassers
des feuers
der luft

und der erde?

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lob der aphasie

ich hätte gern so’n pack den man schicken kann mit der post und so… ha’m se da nich… äh… nein… also so [hände falten eine unsichtbare schachtel] [sonst war’n da doch so muster ausgestellt] [ich weiß nicht, wohin mit meinem zeigefinger] zum zusammenfalten also so das kleinste in etwa… da war doch… so „ripieghevole“… da verstand man ihn.

die wahre sprache ist keine warensprache oder umgekehrt.

aphasie ist der zustand des am konsens (allgemeiner sprachgebrauch aufgrund der herrschenden konventionen) krankenden menschen, oder auch dessen, der einen konsens mit sich selbst nur dadurch auszudrücken vermag, daß er auf rhetorische kniffe wie „wa ey“ oder „wa“ oder „oder nich“ oder „oder doch“ zurückgreift, um ihn auch bei anderen zu erzwingen, wobei ich mir nicht sicher bin, inwiefern da von unterschiedlichen wahrnehmungsebenen die rede sein kann. wahrscheinlich eine kommunikationsverknappung, dem eine logorrhoe vorausgeht, von der man mangels persönlicher involvierung dann doch nichts begriffen hat, aber dennoch der rhetorischen frage das nicken nicht verweigert. nein, mir ging’s um den umstand, etwas [aussagen] zu wollen. oder nich? und brockhaus will mir erzählen: A. ist immer Zeichen eines Gehirnschadens, bei Rechtshändern der linken, bei Linkshändern der rechten Halbkugel. was aber ist mit zehnfingerschreibern? und solchen, die beidhändig sprechen? rechtes bein, linkes bein, marsch! immer ein zeichen dafür, daß der schaden ein politischer ist. bzw. dafür, daß rechts der daumen links und links der daumen rechts ist.

weil ich heute hierzulande die anzeige eines vereins las, der die aphasie bekämpfen will…

bildquelle

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kleister einst …

kleister einst
der einstapete
eint pâtethiquement
den immenver-
schwimmer im
im mit der die muß
terrassenbauweise
(thermotreppauf treppab
(thermodiffusionsverfahren
(thermoformverpackungssystem
(thermische packungsverformsystemabstürze))))

cluster one
think pink

reset

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digging

25.9.83 – Berlin, Spichernstraße

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am I not lucky …

am I not lucky
I am not lucky
not lucky I am
I am not : lucky

I am

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