lob der aphasie

ich hätte gern so’n pack den man schicken kann mit der post und so… ha’m se da nich… äh… nein… also so [hände falten eine unsichtbare schachtel] [sonst war’n da doch so muster ausgestellt] [ich weiß nicht, wohin mit meinem zeigefinger] zum zusammenfalten also so das kleinste in etwa… da war doch… so „ripieghevole“… da verstand man ihn.

die wahre sprache ist keine warensprache oder umgekehrt.

aphasie ist der zustand des am konsens (allgemeiner sprachgebrauch aufgrund der herrschenden konventionen) krankenden menschen, oder auch dessen, der einen konsens mit sich selbst nur dadurch auszudrücken vermag, daß er auf rhetorische kniffe wie „wa ey“ oder „wa“ oder „oder nich“ oder „oder doch“ zurückgreift, um ihn auch bei anderen zu erzwingen, wobei ich mir nicht sicher bin, inwiefern da von unterschiedlichen wahrnehmungsebenen die rede sein kann. wahrscheinlich eine kommunikationsverknappung, dem eine logorrhoe vorausgeht, von der man mangels persönlicher involvierung dann doch nichts begriffen hat, aber dennoch der rhetorischen frage das nicken nicht verweigert. nein, mir ging’s um den umstand, etwas [aussagen] zu wollen. oder nich? und brockhaus will mir erzählen: A. ist immer Zeichen eines Gehirnschadens, bei Rechtshändern der linken, bei Linkshändern der rechten Halbkugel. was aber ist mit zehnfingerschreibern? und solchen, die beidhändig sprechen? rechtes bein, linkes bein, marsch! immer ein zeichen dafür, daß der schaden ein politischer ist. bzw. dafür, daß rechts der daumen links und links der daumen rechts ist.

weil ich heute hierzulande die anzeige eines vereins las, der die aphasie bekämpfen will…

bildquelle

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