Marcello Sambati: eine lücke bin ich …

eine lücke bin ich
versinke in dem, was schwarz an mir ist.
so warte doch licht und bleib’
noch ein weilchen
ein dämmern, ein duft
fürs ende der welt

sehnen verbrauchte die sehnsucht
jetzt tanz’ ich haben und nichthaben
entschädige die vergeudete luft
die geatmete luft, die die lippen mir brannte.
nicht dieser gattung gehöre ich an
und weiß von mir : nichts

Sono una lacuna
affondo nella mia parte nera.
Aspetta luce, fermati,
fermati ancora un poco,
un albore, un profumo,
per la fine del mondo.

Desiderare ha consumato il desiderio
ora danzo i possessi e le perdite
risarcisco l’aria dissipata
l’aria respirata che mi bruciò le labbra.
Non sono di questa specie
e di me non so nulla

Marcello Sambati: Tenebre. Roma 2010

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