hergefundenes …

hergefundenes
„herz gefundenes“
in gläsern
aufwallender
feuerzug
(„so come si
dice ‚accendino’
in tedesco“)
und deine
bittenden
bethände im
hasengebimmel
vor den schwarzen
köpfen der
sonnenblumen

neige o neige

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16 Antworten zu hergefundenes …

  1. a23h sagt:

    Wieviel Sprachen sprechen Sie eigentlich? Neige heisst doch im Franzoesischen:
    Schnee. Schnee (Abkuehlung?) auf schwarze Koepfe (verbrannte?) der Sonnenblumen – Farben also: Schwarz/Weiss (die streng genommen nicht zu den Farben gehoeren), aber in dieser Kombination immer sofort an Kontraste bzw. Tag/Nacht, Yin/Yang denken lassen.
    Dann Gelb (Sonnenblume) und Rot ( weiter oben Feuer, Herz). Transparenz (Glaeser) zaehle ich nicht zu den Farben, ist aber im farbvertrauten Bereich anzusiedeln (assoziativ: Roentgenstrahlen, UV-Licht, Infrarot (Rot haben wir schon aufgezaehlt)

    • parallalie sagt:

      es ist verboten, neige wie neige auszusprechen, aber nicht, neige als neige zu lesen. herz-gelasse, fahle feuer, kübelreiter. über die berge gefahren. hinter ihnen hervorgelugt.
      p.s. hier und dort immer noch unabgeerntete sonnenblumenfelder, schwarzköpfig weithin sich dehnende felder.

  2. Beate Zurwehme sagt:

    Zufallsbilder sind fein >

  3. Beate Zurwehme sagt:

    Ich möchte Ihnen ein Gedicht widmen. kaum halten

    baum halten
    daum
    gaum
    ouam
    saum
    schaum
    raum
    traum
    zaum

    ai ai al un

    Ich bin noch jung, muß meine Hausaufgaben machen. Eine Interpretation dieser Kurzgeschichte ist fällig:

    Es ist Bogenschießturnier. Die besten Schützen sind im Wetteifer versammelt, stark , ruhig & siegesgewiß. Ihr Pfeil trifft fast ständig ins Schwarze, wenn sie dran sind. Das Publikum johlt. Da tritt ein altes Männlein auf, nimmt seinen erbärmlichen Bogen, zielt, sein Pfeil schnellt & neigt sich zu Boden noch vor dem Ziel. Das Publikum buht, aber dieser Pfeil schoß allen Anwesenden ein Satori ins Herz.

    Meine Eltern sagen: Wenn ein Künstler gut ist, aber ein Schwein von Mensch, dann ist das nicht gut und ist es ein schlechter Künstler, aber ein Heiligsliebchen von Mensh, dann ists auch nicht gut.
    Ich kann oh nun niht in minr Intrprtation shriben: wie mans maht ist es falsch, da muss doch noch was andres her…

    Tiere
    Blumen
    Farben
    Städte

    Das neue Zufallsbild gefällt mir nicht so mehr

  4. a23h sagt:

    Sprachen, Fremsprachen, ich frug Sie bereis. Englisch ist Allgemeinbildung in Duetsland. Folgendes schrub ich im Jahr zwanzighundert im Train parallel zum Hudson River im Staate New York gen Norden silbern Richtung Rowohlt Mansion rollend:

    V-Note

    like hypnotic state
    I wondered up north
    beyond the streams
    of consciousness left
    behind a train’s
    window blind as good
    to look through
    with bundled eyes
    on a field far away
    I wondered

    Beten Sie nie?

  5. a23h sagt:

    ja was machte Beckett? Sie schreiben auch in It_alienisch…

  6. a23h sagt:

    patti smith was really taking the pith
    with that poem she wrote about that eejit brian jones
    out of the rolling stones

  7. a23h sagt:

    Vom Tiefschlaf ueber (Traum)bilder zum zu Ihnen Sprechen/Halbschlaf uebergefadet, sodann dieses Faedchen memorisiert: ich bin froh, dass hier nicht die Loeschsense wuetet (ich als Leser muss, sei es auch ein Literaturblock, nicht jeden Kommentar in ovidalen Marmor meisseln, das ermuedet nur, nein, ich muss garnichts muessen). Ich finde, Flecken/Fehler duerfen/sollen bleiben. Ich mag keine Kurt Fleckenstein oder Dan Flavin (weswegen ich nicht gleich den irren Drang verspuere, gegen sie laufend anzurennen, bin eher Sancho Pansa, unverschraubt, obgleich ich wiederum auch nicht mich als Vater des Romans sehe, um nicht mit Ritterromanen die Gehirne der Leser zu vernebeln). Witzig finde ich auch, dass es ein Sohn der DDR (bin DDR), Carsten Nicolai aka alva noto in der „Musikavantgarde“ geschafft hat, aus alten Spieszerwitzen anerkannte Kunst/Musik zu machen: 1967 lachte ich einmal ueber: „…und was spielen Sie, Herr Kissinger?“ – „Plattenspieler.“ Haha, dann war das abgegrast. 1968 lachte ich einmal ueber: „…und in was fuer einem Stil malen Sie, Frau von Luxemburg?“ – „ Courrèges.“ Womit ich auch nicht gleich nonchalant in Janitscharenmusikschwelgen verfalle, hehe. Das bringt mich & fragt sich nur noch, wer & wo ist Betty B.? Die Statthalterin von Griffigkeit & Chuzpe.

    • parallalie sagt:

      Sie plaudern ja nicht ins nichts. Ihr plaudern ist entweder ein plaudern in Ihre eigene weite oder eines, das sich einläßt, was in meinem fall von mir als etwas neues erlebt wird. bisher kam so etwas eher punktuell als lyrischer dialog, den ich sehr mag. ich weiß nicht, ob eine Betty B. hierher paßte mit ihrer griffigkeit. hier ist ja keine griffigkeit. chuzpe, ok. aber auch das hätte hier wackelige anhaltspunkte. beim bücherpacken wieder hervorgezogen: „Worte des Vorsitzenden Heinrich Lübcke“, die aber nun umgezogen und jetzt nicht griffbereit.

  8. a23h sagt:

    Danke fuers Kompliment! Lyrischen Dialog mit Spass am Humor – gefaellt mir (ich sagte ja schon oefters mal: warum umstaendlich bunte Schleifchen winden, wenns mit einer Linie auch geht – oder Poesie schlaegt nicht die Qualitaeten von Mathematik. Das sollte man im Auge behalten, sage ich. Keine Sorge, das globale ABM-Feld „Politik“ ignoriert ja ebenfalls – sozusagen aus Selbsterhaltungstrieb – die Gesetze der Mathematik.).

    Betty B. vermutete ich hier nicht, ich sprach sie nur mal kurzfristig an, gegessen.

    Gut, wenn „wackelige ANHaltspunkte zu sehr wackelig werden (Wag The Dog) sollten, gibt’s ja noch das Fliegen.

    Und: Ah, der grosse Vorsitzende Heinrich Luebke !!! War er nicht auch in Okasa?

    Voruebergehend, Ihr Larry Beinhart

    • a23h sagt:

      Und als Parafernalie (denn Sie moegen wohl das Woertchen „para“) ein Aperçu vom grossen Vorsitzenden Goete von Gestern:

      Gar schröcklich.
      Gestern, am Reisbrettfeldrand:
      Gottesanbeterin (braun) kämpfte gegen Heuschrecke,
      frater Bruno Granatapfel.
      Heute les ich weiter, bei Jandl, dem Amusanten, Rabin
      dranath, vier Teile, zuhause und draußen.
      Aber vielleicht zieh ich bald gen Spur Los,
      Herrn Bischoflinski aufzuspürn.

    • parallalie sagt:

      ohr-tags – tag-ohren. raben nahten, scheuchten sich, bevor sie zurückscheuten, nachdem sie die sonne heimgebracht, die sie am morgen hervorgezogen. krähen wäre adäquater, mais… nicht „para“ ist’s, sondern „paral“. – humor ist mir fremd, seit ich mich erinnere, daß ich mal darüber gelacht. (gut daß neulich die versuchung am cd-abspielgerät scheiterte, mal was von heinz erhardt vorzuspielen…, den einstigen bauchkringler…).

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