weil wenn auch du …

weil wenn auch du
um die kurve kommst
und anfängst zu schrei’n
und die jahre
– meinetwegen 1985
über das jahr 2000
UND umgekehrt –
übereinander stolpern läßt
im umkehrreim
und du im stand
noch mehr gas gibst

dann ist das motorrad
schon länst vorüber
das gerade durchs dorf fuhr

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7 Antworten zu weil wenn auch du …

  1. a23h sagt:

    180 Grad Glück Hallo Bruno Lampe, darf ich Sie hier auch so ansprechen? Gefällt mir gut hier, da steckt Licht drin, auch bischen was von Hase & Gemütlichkeit. parallalie klingt auch gut, aber abstrakter, kühler & scheint symbolisch period. Auf jeden Fall steckt sicher ein Mensch dahinter und nicht nur „null uhr null“. Bin raus aus die Dschungel und ein richtiger Blogumstreicher bin ich nicht.Halte mich am Liebsten da auf, wo’s mir auch gefällt. Ich fühl mich frei wie ein Vogel, könnte doch was werden: Hase & Vogel, Herr Lampe, will ja nicht sagen H hat nen V. Würde Sie auch weiter Siezen und hier nicht rumschnüffeln wollen, oder gar Romane verewigen. Bei ANH wars ein andrer Ansatz von vornherein.Aber wenn man dann merkt, dass man doch nicht so richtig zusammen kann, trennt man sich halt ohne weitere bad feelings. Und schließlich hat der Herbst uns zusammengebracht. Nochwas, sorry: Ich seh, hier sind auch noch paar andere aus die Dsch versammelt. Ich weiß also nicht genau, ob Ihnen das recht ist, wenn ich hier an & zu meine halbanalphabetischen comments eintrage. Na ja, Sie haben ja sicher auch eine Löschtaste…
    Und: ich weiß auch garnicht, ob Sie Peter Brötzmann kennen, den Mann mit der „goldenen machinegun“, wie er heutzutage (zu recht) von Kennern ausgezeichnet wird. Macht ja nix, wird sich rausstellen. Last not least: Ich war gestern in einem packenden Konzert, Musiker aus Zweibrücken. Wär toll wieder mal richtig ausgelassen deutsch reden zu können, im Anschluß an das Konzert.

    • parallalie sagt:

      hase paßt schon, hab’s ja selber so gewollt. zu kommentaren: bei vielen kommentare werde ich immer etwas datterich, und weiß dann gar nichts mehr zu sagen. also lieber punktuell. allerdings werde ich in den nächsten tagen kaum zum posten kommen (auch bei ANH nicht): besuch kommt aus Berlin (ausgelassen deutsch reden – obwohl ich das ja zur zeit auch so schon habe) und der mich am abend wohl eher reden als schreiben lassen wird. da ich nun mal ein abendschreiber bin. – auch wenn andere aus der dschungel hier kommentieren, wechselt hier dennoch die sprache, wie immer merke. und das ist gut so. so bleibt es schön getrennt. selbst Lampes TB paßte nicht wirklich hierher. drum jetzt eine zigarette dreh’n und weiter an die arbeit.

  2. a23h sagt:

    Danke für die prompte Antwort! Bin grad noch hier am ersten Rumschauen, danke auch, dass Sie mir hier Einlaß gewähren, Sie sind Hier der Hausherr! Am Anfang brauch ich immer was Zeit, bis ich vertraut bin, deswegen kann ich auch jetzt mit Lampes TB (noch?) nichts anfangen. Aber nochmal: ich werde Sie doch mit Ihrem Namen Bruno Lampe ansprechen, oder war das eine Anspielung, ich möge Sie mit „Herr Hase“ anreden ? Jedenfalls freue ich mich auch über Ihre Youtubes, sehr anregend!

    • parallalie sagt:

      o, die haben Sie auch schon gefunden! „hase“ ist ein autobiographisches zurückdenken in die berliner zeit. also unheimlich kryptisch, da hallt manches. bei mir. also keine anspielung, sondern ein klangraum.

  3. a23h sagt:

    Klangräume mag ich ja schon von berufswegen. Interessant. Ja, Sie posten ja viele Klangraumbeispiele hier. Gefallen mir, habe bis jetzt nur eine handvoll aufgeklickt, prima, guter Geschmack!
    Anfang des Jahrzehnts setzte ich mich hier in Seoul mit für mich neuen Klangräumen auseinander, die in der Noiseecke zuhause sind, wo auch der Grieche hier bei Ihnen reinpasst. Sogenannte eai (electro-akustische-impro). Ging ein paar Jahre gut, dann kratzte mir doch das auf Dauer zuviel & ich vermisste die Melodien, schöne Melodien (bin mehr für Mix/Poly).
    Hinzukommt, dass es auf dem eai-Sektor absolute Puristen gibt, die dann alles verabscheuen, was nur ein Quäntschen Repetition (zB) hat.Es gibt hier in Seoul auch einige davon, mit denen ich auch Einiges zusammenarbeitete, aber dann hatte ich das Gefühl, daß sie mir in den Rücken fielen (auch aus Egogründen wie Gier nach Pressepräsenz, aber das ist noch ein anderes Kapitel). Ich hakte dann nach, verbal (wie man das machen sollte, wenn man einen Knoten spürt) über Facebook,was zur Folge hatte, daß ich von einem „Rädelsführer“ derart mit schwarzem Regen , um nicht zu sagen Teer, überschüttet wurde, daß mir nur der Rückzug blieb. Ich kann seinen Namen hier ruhig nennen: Hong Chulki (von Astronoise).Ich bot ihm nach unserer schriftlichen Korrespondenz trotzdem eine Versöhnung an, worauf er nicht mit der Wimper zuckend sich einließ, d.h. Sinuston soweit period. On verra…

    • a23h sagt:

      Hase als kryptischer Klangraum – ist ein guter Titel. Denkt man garnicht zuerst, wenn man Hase liest. Ja, natürlich Tierrich, dann aber auch AD, Beuys und Korea (denn die Koreaner sehen in ihrer Landkarte – von oben, Googleblick – des gesamten Koreas einen Hasen. Für sie als Mondkultur ist auch im Vollmond dieser Hase zu sehen und nicht „unser“ okzidentales „Mondgesicht“) Werd drüber meditieren.

  4. a23h sagt:

    Meister Lampe! „Kryptisch“ zirkuliert bei mir noch: In meiner Frankfurter Zeit, Aufbau eines Musikzirkels namens FIM (der strukturell nicht unähnlich den Zirkeln war, die ich später dann hier in Seoul aufzubauen half) gab es unter den jüngeren Helden alsbald schaurige Rivalitätskämpfe, so daß ich mich davon zurückzog nach etwa vier Jahren.
    Einer der Rädelsführer aus diesen verbissenen Fraktionskämpfen (worum?) nutzte gerne – jetzt kommts – das Wörtchen „kryptofaschistoid“. Sowas hatte ich bis dato noch nie gehört, das war ein schlaues Kerlchen.
    Derartiges Plaudern ist zwar nun nicht eine künstlerische Heldentat in Ihrem schönen Blog (ich las auch kurz mal in den alten Jahrgängen Ihres Blogs), dient aber sicherlich dazu, sich miteinander vertraut zu machen, von Künstler zu Künstler sozusagen.
    (Hab grad „Horses“ aufgelegt. Hase / Vogel / Pferde – schon mindestens drei Tiere im Dschungel beim Vermessen der Erde)

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