Salustius, Über die Götter und die Welt – 15,2

15,2 Und die Vorsehung der Götter breitet sich allerorten aus. Es bedarf nur der Prädisposition, um sie zu empfangen. Nun entsteht jede Prädisposition aus Nachahmung und Ähnlichkeit: weshalb die Tempel den Himmel nachahmen, die Altäre die Erde, und die Statuen der Götter das Leben (deshalb sind sie als lebendige Geschöpfe dargestellt); oder des weiteren die Gebete das Prinzip der Intelligenz, die geschriebenen Symbole die unsagbaren höheren Kräfte, die Pflanzen und die Steine die Materie, und die Opfertiere das irrationale Leben in uns.

[Salustius 15,1] <<>> [Salustius 15,3]
Einleitendes

Dieser Beitrag wurde unter salustius veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.