ich wohne dort
wo die grauen
schattenfäden fransen
im kurzen zögern
des sekundenzeigers
bevor er weiterzuckt

und im bangen warten auf
das schwellen der pulsader
zähl’ ich die stunden
die am aug’ vorüberzieh’n

ich nenn’s auch leben

[schon hängt der mond in der mitte des fensters : die wolken zeigen ihn mir gnädiglich : während ich überlegte : ob ich hier noch ein begleitwort dazuschreibe : oder nicht // da ich nun mit der mond-hommage fertig bin : ist auch der mond wieder verschwunden (eitel ist der mond! o ja!) // begleitworte: meistens, um das zu relativieren : was pathos und (nun ist er voll zu sehen, der alte mond!) roamanticism mir diktieren : (ich glaub’, er bleibt mir jetzt ein weilchen : die wolken eilen von hinnen!) // oft geht’s auf den weg : weil eine wortkombination mir beine macht : in diesem fall : „dort wo die grauen schattenfäden fransen“ // so bright so bright SHE is : I am forlorn!]

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